»Denken der Gedanken als gedankenloses Denken, wenn ich denke, denke ich das ich denke, aber eigentlich... ICH DENKE NICHT! Eine Kolumne über Gedanken einer Homepage.«2004_01_01 bis 2011_09_25Seite: Eins/ Zwei

Weltschmerz einer depressiven Dorfratte

Die Welt ist wie sie ist, eine Ebene auf der es rund geht, die Plattform die eine Kugel ist, auf der sich alles abspielt und stoisch wie ein alter Ziegenbock dreht sie sich einfach weiter. Das Doofe an der Welt ist, dass sie macht, was sie will, sie plant nicht und sie warnt auch niemanden, sie ereignet sich einfach. Der Weltenbürger hat die Wahl ungeahnter Möglichkeiten, sich in sein Schicksal zu ergeben oder mit Anlauf einen Köpper aus dem Fenster zu machen. Oh Verwunderung, ein Bauchklatscher aus dem Erdgeschoss der Aufmüpfigkeit in die Zeitmühle eines Hamsterrades. Der Plan folgt nur den aneinander geketteten Momentaufnahmen des Daseins, das Leben ist der Schmetterlingsflug im Herbststurm, das Kleintierlaufrad wird größer und man rennt und rennt und rennt und bleibt trotzdem Spielball der Chaostherie...2014_02_07Seitenanfang

Brief (*) an Dich,

manchmal findet sich einfach nicht die Muße ein Lebenszeichen abzusetzen, dabei ist das heutzutage so einfach, fast wie nach dem Kacken das Klo auszubürsten. Ein ordentlicher Rülpser würde in den meisten Fällen bereits reichen, manchmal geht auch eine E-Mail. Doch da die Tage nun kürzer sind und die Nächte viel betrunkener werden, wo das kackbraun schimmernde Laub glanzlos im Garten vor sich hin rottet, könnte es klappen. Die Gartenabfallentsorgungsstation der hiesigen Abfallentsorgungswirtschaft nimmt nichts mehr an und platzt (wegen des Herbstdiskonts) aus allen Nähten, man fühlt sich quasi geprügelt und gepeitscht und nochmal geprügelt, gepeitscht und nochmal gepeitscht (...ich hab Rücken... ->) mir ist so LANGWEILIG!

Spekulatius ausverkauft... im November! Winterschlußverkauf? ...schon im Oktober entdeckt, im Internet! Die Schuhfachverkäuferin nebenan übt sich in überreizter Geduld ,um jederzeit mit blank gezogenen Nerven furios den WSV-SALE-Schilderwald aus der Rockschürze zu zücken (Pause! Komma Pünktchen Pünktchen Pünktchen) FALLS[!] der Optiker nebenan irgendwelche Faguckchen macht. (Pause! Komma - Lange Stille) Alle werden Konkurrenten, wenn der Saison- oder Schlußverkauf sich von hinten durch die Hypophyse schleichend im Stammhirn breit macht und jedes andere Bedürfnis dämpft. Dem Einzelhändler sei geraten der Erste zu sein, bevor das Barbiturat eigener Gedanken die Lampe ausknipst. Nicht zögernd und ohne Spirenzchen zieht der Tross von Wühltisch zu Wühltisch, nicht mal VooDoo hilft; das Laub im Garten rottet einfach weiter.

Es ist noch nicht so weit, nur die Kekse kommen erst übermorgen wieder. Ein Brief an den Abgängigen? Pustekuchen!

Viele Grüße aus dem sonnigen Deutschland

dein Torsten

p.s.: "Mir gehts prächtig... die Sonne scheint mir aus dem Arsch!" (**)

p.p.s.: Das mit dem Ausbürsten kann offensichtlich nicht jeder...

(*) Dieser Brief ist eine fiktive Geschichte basierend auf wahren historischen Begebenheiten und Ereignissen. Die Handlung und die darin vorkommenden Personen sind jedoch frei erfunden. Jegliche Übereinstimmung mit lebenden realen Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

(**) © Seth - From Dusk Till Dawn script by Quentin Tarantino2013_11_01Seitenanfang

Die Zukunft von gestern oder warum es notwendig ist das Internet auszudrucken.

Kaum haben wir die endgültige Apokalypse und den drittletzten, allesvernichtenden echten Weltuntergang überstanden, schon gibt es Neuigkeiten: Der nächste "Happy Weltuntergang" ist am 05. November 2013! "Nur eine apokalyptische Katastrophe macht richtig Laune!" lächelt uns erneut das Motto der zyklischen Weltuntergänge ins Gesicht.

Jeder Weltuntergang könnte der Letzte sein, also prügeln sich schrumpfhirnige Weltuntergangsjünger, denen die unvergleichlich unbedeutenderen Katastrophen des Jahres 2012 nicht gereicht haben, oder die sich einfach nur zur richtigen Zeit am falschen Platz wähnten, im Namen ausgebuffter Weltuntergangseventmanager um Tickets für die erste Reihe. Rabatt für Doppelkartenkäufer bei der Supervulkanausbruschsschow im Yellow-Stone Nationalpark und einer erneuten Eruption des isländischen Eyjafjallajökull inklusive. Da eine Rücklagenplanung nicht obligatorisch ist verspricht man "Geld zurück, bei Weltuntergang!". Versteht sich von selbst, dass eine Supereruption alles, inklusive der Polkappen wegputzt als würde man einen Fliegenschiss wegwischen.

Ich empfehle den Weltuntergangsbefürwortern dringend das Internet auszudrucken, denn ein Weltuntergang kommt bekannter maßen selten allein und das Ende ist sowieso immer nah! Diese Menge Papier hat zu dem eine längere Halbwertszeit als unsere elektromagnetisch sensiblen Daten, die bei dem Wort Sonneneruption auf ihrem Speichermedium ängstlich zu flirren beginnen. In der Zeit nach dem Gau findet sich dann für den von Moctezumas Rache gestraften sicher ein probates Mittel zur Selbsthilfe. Facebook für die Hinterlassenschaft und Tüten aus Twitter falls einen der Brechreiz übermannt. Eventuell werden in knapp 2000 Jahren die übrig gebliebenen Pergamente von außerirdischen Weltuntergangstouristen entdeckt, der eine oder andere hirnentkernte kann doch schon mal loslatschen um den Inhalt von Wikipedia in ein paar Tonkrüge am Toten Meer zu stopfen.

Das neue Jahr kotzt mich jetzt schon an!2012_12_21Seitenanfang

Laudatio auf den dritten Oktober.

»Täglich grüßt das Murmeltier« und pünktlich zum heiligen dritten Oktober eines jeden Jahres hat der den neuen Bundesländern entsprungene Ossi als evolutionäres Bindeglied zwischen dem friesischen Ossi und dem bayrischen Bazi mit Anlauf versagt. Die Entwicklung lässt rätseln, ob ohne Unterschied zu The Three Stooges der Dümmste letzten Endes doch der Schlaueste war, diese Annahme drängt sich auf, bleibt jedoch in der Zukunft verschollen und unbeantwortet. Niemand lässt einen Furz um sich danach zu wundern, dass im Baumwoll-Feinripp ein neues Leichentuch von Turin zu erahnen ist; abgesehen von den selbsternannten Geschworenen im Gericht mit unserer gespaltenen "Deutschen Einheit". Die ollen verknöcherten Moserköppe, die sich wünschen, dass nicht zusammen wächst was zusammen gehört, stellen sich als Duellanten auf, um sich anschließend gegenseitig mit ranziger Butter zu bewerfen.

Die Welt ist großgeistig, hab ich immer gedacht.
Dabei sind alle Wünsche kleingeistig und "Ich"-bedacht!
Tolerant und nicht unnachgiebig (so war ich der Meinung) ist die treibende Kraft.
Was bleibt ist ein Hirngespinst, wenn Mensch sein "ich" entdeckt und das, was er will auch macht!

So kommt es (mit Inbrunst und der gleichen Wichtigkeit wie der Köttel, der den Arsch verlässt) zu ganzjährig betriebenem Regional-Chauvinismus, der dann am "Tag der deutschen Einheit" der Einfachheit halber weggelobhudelt wird. An der imaginären Kluft zwischen Ost und West stehen, als selbstüberschätzende Ignoranten, gut getarnt und schnaufend die Propagandisten beider Lager in ihrem Versteck und versuchen mit Gedankenfürzen Luftballons aufzublasen, deren fäkalsprachlicher Inhalt dann im Schutze von Omas Geburtstagskränzchen in den Äther abgelassen wird bis man Durchfall davon bekommt, um auch noch den letzten unvoreingenommenen Gedanken unbedarfter Vorschulkinder mit dem Humus dämlicher Stumpfsinnigkeit zu erwürgen. Wenn tief im Geist verankertes gammelndes Gedankengut - von geistiger Fäulnis und intellektueller Verwesung getrieben - an die Oberfläche schwappt verbreitet sich der verdorbene Geschmack des ewig Gestrigen. Die marktwirtschaftliche Übernahme des Ostens durch den Westen geht längst durch die umgekehrte geschickte Infiltration im gemeinschaftlichen Tagewerk eigene Wege. Die assimilierten Außenseiter in beiden Lagern blicken müde auf die mit Schrumpfhirnigkeit gebeutelten und Hasstriaden speienden Angstbeißer. In letzter Konsequenz hat der nörgelnde Hetzer nichts anderes als perfide Angst vor dem eigenen ganz alltäglichen Versagen. Überheblich grinsend mit arroganter Süffisanz versuchen diese zu suggerieren, man stünde über den Dingen anstatt mit beiden Füssen in der Scheiße. So scheint es äußerst praktisch, für jede Gelegenheit und Anlass den Schuldigen präsentieren zu können, denn die anderen waren's!

Prangert diese dösig dahinschlummernden Keime der Selbstüberschätzung an! Sperrt die mit Dummheit gefüllten "Mit-dem-Finger-auf-die-Anderen-Zeiger" gemeinsam in einen Zwinger!

Mein Flehen wird endlich erhört und beschlossen, dass es ignoriert wird, denn nach wie vor dackelt der Wolf im Schafspelz artig und gut getarnt in der Herde, hofft auf irgendeine Form des gesellschaftlichen Infarkts, damit er mit hoch erhobenem Finger, steif von gemeinem Stolz sagen kann "Ich hab's ja immer gesagt!". Ich werde in mein Nachtgebet aufnehmen, dass der zarte Keim der Hoffnung explodierend erblüht und sich alle anderen eines Tages umdrehen und einfach vorwurfsvoll auf diese zeigen, um zu sagen: "Das ist so einer, einer den wir nicht brauchen!"

Einen fröhlichen dritten Oktober!2011_09_25Seitenanfang

Viva la Revolución!

Man fühlt sich wie in den aufmüpfigen Jahren 1848/49 in denen mit Kugel und Schwert liberale Regierungen erkämpft wurden... oder wie 1917 als der russische Panzerkreuzer Aurora in Sankt Petersburg mit einem mächtigen Rülpser in Richtung Winterpalais des Zaren (ohne etwas kaputt zu machen) das Ende der "alten Weltordnung" eingeläutet und somit versehentlich deren Wiedergeburt bezweckte. Nach Paris, London, Madrid brennen nun auch die Autos in Berlin und Hamburg denn der Gemeine(!) begehrt endlich auf! Bedauerlicher Weise kann man bestenfalls an der Oberfläche des revolutionären Tiefsinns kratzen, denn dieser bleibt genauso im Verborgenen wie die Täter selbst. Eine gewisse Konjunkturschleuder als Positive Nebenwirkung, verursacht durch die Jungen Wilden mit Schluckauf im Hirn ist nicht zu verkennen, das konjunkturelle Vollwaschprogramm einer Abwrackprämie wie im Jahr 2009 wird jedoch noch nicht erreicht... also weiter so! Anarchosyndikalismus, Anarchopazifismus oder Anarchokollektivismus kann keinesfalls unterstellt werden. Die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest ist auch seit 1982 beantwortet... was soll das ganze also?2011_08_23Seitenanfang

Eine unerhörte Geschichte, oder: "Ein Restaurant" ... "von dem Du weißt, dass es nicht schmeckt" ... "und Dich dann wunderst, dass es so ist, wie Du befürchtest." (1)

Da hat sich jemand sehr viel Mühe gemacht in Norwegen, die ganze Gegend voll Landschaft zu kleben! Beachtlich wie sich der große imaginäre Landschaftsgestalter in kreative Trance entrückt, gedankenlos mit Extravaganzen in den Olymp spiritueller Schaffenskraft katapultiert und alles voller unnützer Hindernisse gebastelt hat. Skigebiete im August, aus gefrorenem Wasser gefertigte Kilometer dicke Schutzhüllen für Berge, Frauenfussballmanschaften... wer braucht so etwas Realitätsentrücktes wirklich? Zumindest bei Letzterem zeigt doch die Erfahrung, dass reine Possierlichkeit allein sich eher als ungeeignet herausgestellt und Jahrhunderte lang etablierte und erfolgreich getestete Verhaltensweisen sich als vollkommen geeignet herausstellen, weiterhin Bestand zu haben?! Doof ist nur, dass alles, was besteht auch irgendwann zugrunde geht, dass eine eher (Frauenfussballmanschaftsverehrungskult) und das andere später (Nationalismus). Der gemeine Norweger im allgemeinen, völlig unbeeindruckt von femininem Emanzipationskult und resistent gegenüber der Motivation intellektueller Eigenständigkeit ist als Nachfolger Thors, Gilingrs, Buris, Böthorns und Nörrs bestrebt und Willens, der Notwendigkeit Preis zu geben zu akzeptieren und zu nutzen, was das andere Geschlecht ihm zum eigenen Vorteil bietet. Standesdünkel und emanzipative Strukturierung sind Fremdwesen aus Mythologie und Sage. Anders dagegen verhält sich das Verhältnis zu dem, was vermeintlich nicht im eigenen Lande geboren, das gilt ebenso für den Spender des gehackten Mett im Supermarkt, wie für den integrationsbetsrebten deutschen Zuwanderer. Die Scheuklappe der Wahrnehmung grenzt im Leben das aus was der Wahrnehmung schlicht widerstrebt, das gilt für ethnische Zuwanderer genau so, wie für ethnische Extremisten in der eigenen Kultur. Norwegens erster Nagel im Sarg ist nicht der Anschlag auf der Insel Utøya oder jener in Oslo! Die hausgemachte Katastrophe hat eine Ursache, und der Nährboden revenchistischem und nationalistischem Gedankengutes beginnt bereits als Vorspiel durch Heldenprosa in den eigenen Medien... "10% der Luftwaffeneinsätze" und der "Abwurf der meisten Bomben über Libyen" wie es die größte norwegische Tageszeitung Aftenposten stolzerweise berichtet. Dabei bedienen sich Schmierfinken der Semantik längst vergangener Zeiten. Es ist genugtuend mitbeobachtet zu haben, dass die Norweger sich früh aus dem Angriff gegen Libyen zurück gezogen haben, allein der Grund keine Bomben mehr zu haben, trübt das pazifistische Abbild. Auch betteln beim Camper am Eisselmeer half nix... doof gelaufen, eventuell hätte man mit einem Sträußchen Tulpen mehr erreicht! Auge in Auge mit dieser fulminanten Niederlage wendet man sich anderen Dingen zu und ringt sich dazu durch garantiert und auf keinen Fall etwas zu ändern (...um den Touristen nicht zu überfordern). Das Land der Natur- und Tierschützer erfreut sich am Walfischsteak und probagiert Tierschutz nur für Tote, man erfreut sich am Ausbuddeln und scheinbaren Wiederbeleben, gibt dem Ganzen dann den Namen Tradition und rechtfertigt damit dramatische Fehltritte. Den Masterplan hinter der armseligen Fassade zu durchschauen, bedarf keiner großen Kunst, Walfischsteak bleibt eben Walfischsteak. Wen wundert's denn? Das Land erwacht gerade aus dem komatösen Dornröschenschlaf der letzten Jahrhunderte, um sich behutsam an die Realität zu gewöhnen. Um ein Bildungssystem zu etablieren, hat das schwarze Gold an Norwegens Küste mehr als dreißg jahre für den Eingeborenen geackert. Trotzdem hat der Bergbauer lieber einen Nachkommen, welcher der Ziege Gummistiefel anzieht und sich ausgiebiger Zoophilie hingibt, anstatt die temporale Differenz zu hinterfragen und die sich ihm bietenden Chancen zu nutzen... Gerüchten zu folge ist die Tradition ebenso wichtig wie eine einzigartige und unbefleckte Natur (2). Viel Spaß beim Urlaub in Norwegen!

(1) © Axel Fahnert
(2)
unbefleckte Natur ist das Resultat des 23. Juni jeden Jahres, bevor der Tourismus Hauptstrom das Land erreicht wird unter dem Deckmantel der Sommersonnenwende Unrat nach Walhalla geschickt...2011_08_13Seitenanfang

For English native speakers and for people with English as a second language, I would firstly like to apologize, secondly I would like to attempt to give you an explanation and thirdly well ….. My English leaves much to be desired I fear.

My story starts “once upon a time a guy called Torsten had an urge to announce an ambitious target by realizing a website. From a short time after the beginning of this web project I’d began to anticipate the intention of learning to create web sites: “The journey is the reward.” And the reward is’nt to create webpages but unreadable content e.g. pictures with always identic filenames makes me invisible for the crawler and web-bots like GOOGLE, YAHOO and anything else… All things considered these are the essential reasons for all that content you can read here.

The ultimate ambition of every official website is not only to get as many “clicks” as possible but to supply every interested person with as much information as possible. This fact does not necessarily comprise a valuation of its content. In most cases on the World Wide Web the meaning and content are two different things. I hope however, that the results of my efforts will definitely be positive. I would like to fulfil minor accomplishments of art despite the fact that there is most probably no money-making in it.

Is there anyone out there who is taken by my pictures?

What you can see in my pictures here is colour or texture (structures); sometimes a combination of both. The topics of the photos may, for many people, not be apparent. This fact may be unknown to picture-hunters but most web-watchers think alike. All these words are for the other website viewers! A flicker of hope for my efforts is when I receive really legitimate e-mails (the official mail address can be found under “contact”). However, I will continue in my photographic efforts even if it is in “slow motion”. I try to show my ideas in photography by capturing the “smaller” facts of life. Most of the photos can be classed as that of a documentary nature. However, light, shadow and a variety of different angles of focus make them more interesting in my opinion. What do you think?

My actual intention is to reach one specific group of surfers i.e. those who seek to find an idea for a picture. Some visitors e-mails are enough to motivate me to carry on in this way. A German proverb says : “Was lange währt wird endlich gut!” which means, that if one waits long enough then one can reap the fruits of ones endeavours or, in other words, one is rewarded for ones efforts.

Right from the beginning of my “on-line life” it was my intention to write this page in English but, to date, I found it almost impossible. This could have been due to my laziness and most definitely due to my lack of the English language. However, may a little luck pass my way in future and I´ll be able to present this website to you in English. (In the next century we´ll read us here again to check out the validity of this fact ;o)

This little homepage is a presentation of my photos that I seek to show people. In my opinion, no explanation of these photos is necessary. The pick of the bunch may be a single photo or a series of photos that speak for themselves. My sincere wish is that you find a photo that suits your taste.

Now I am all set up to answer your questions bear with my English from now on!

Trusting that you will find pleasure in viewing the “gallery”. Be inquisitive and follow the motto “click every pic”.01_27_2008Seitenanfang

Ich muss euch sagen es weihnachtet sehr...

Für viele ist die Normalität wesentlich banaler, doch da ich irgendwann von der schönverklärten Weihnachtsillusion befreit wurde und nunmehr als gestörter Festtagslegastheniker mein Dasein friste, stelle ich immer mehr fest, dass das Fest im Sinne seines Inhalts so wichtig geworden ist, wie ein Furz im Durchzug! Ist es wirklich sinnvoll, die feiernde Volksfront durch allgegenwärtige omnipotente (Kauf-[?])Kraft entscheiden zu lassen, ob während der Huldigung die Götze oder der Kommerz der Geist des Ganzen wird? Es grenzt schon an Revoluzer-Power, wenn die Handelsketten jedes Weihnachten in jedem noch so schönen September (und hier auch wieder jedes Jahr einen Tag früer) einläuten. Wenn das so weiter geht, reisen wir irgendwann in der Zeit zurück und sind plötzlich ein ganzes mentales Jahr jünger! Sind wir so verkommen in steter Erwartungshaltung ein theoretisches "Happy End" zu suchen, das doch praktisch unmöglich ist? Lässt sich der Inhalt vom Weltlichen trennnen oder ist es uns wenigstens vergönnt, Ruhe und Besinnlichkeit zu finden, die offensichtlich niemand sucht? Doch wehe dem, der sein freches Querulantenmaul aufmacht und mit dem knöchernen Zeigefinger wedelnd gegen irgendeinen Missstand wettert! Jede Art von Kritik wird erstickt und geht unter im Tumult der rennschildkrötenartigen schenkungswütigen Sammler und Jäger. Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht, das gilt auch für Halb- und Binsenwahrheiten und sogar für gequirlte Scheiße. Zum Glück finden sich immer genügend Allesaussprecher, die ihre Thesen in die Welt blähen... T.A.F.K.A.W. (The ashole formerly known as WEIHNACHTSMANN) wird sich auch in diesem Jahr durch die Schornsteine jedermanns quälen müssen, doch im Regelfall sehen die Kleinen und Großen lediglich den Wald vor lauter Bäumen nicht (oder den Weihnachtsmann vor lauter Geschenken...) aber auch hier ist Abhife nah, denn mit einer gehörigen Portion Arschvoll reiht sich jeder Nachwüchsler in das Hirarchiegefüge harmonisch ein und spielt für die lieben Eltern das, was sie sehen wollen. Dabei sind jene, welche sich bewußt abgrenzen und sich außerhalb des vermeintlich von der Mehrheit gefühlten Mittelmaßes bewegen, die Paradiesvögel, die Andersartigen, welche vom Mop, mit seinen mühsam erlangten Vorurteilen und hündischem Toleranzgefasel bestenfalls belächelt werden. Bevor die Kündigung der Homo Sapiens Körperschaft droht, verfällt man doch lieber in hoffnungslosen Optimismus, sich durch einreihen in uniformierte Depressivität, auf Grund okkulter Relikte, wenigstens eine Weile in eine Realität entziehen zu können, die nur dann wahr und unterhaltsam ist, wenn sie möglichst unrealistisch ist!2007_11_24Seitenanfang

Offener Brief an den fraktionsfurzenden Bruno Gollnisch...

(hoppla, jetzt geht wohl der Westerwelle mit mir durch?) ...die Erfindung des Lebens ist gleichermaßen die Erfindung der Evolution und Entwicklung jedweder Art, und für sie Herr Gollnisch bedeutet das: der Versuch einen Fehler zu leben (gemeint ist das sinnlose Unterfangen, die biologische Masse separieren zu wollen) wirkt geradezu lächerlich (wie ist eigentlich ihr Prozess wegen der Holocaust Verleumdung gelaufen?) mitten in einer Ära, wo die Zivilisierten und Entwickelten dabei sind, sich ein neues Gondwana zu schaffen, in dem wir mit allem, was uns Mobilität verleiht, aufeinander zudriften, ist die Gründung einer rechtsextremen Fraktion im EU-Parlament nur eine Farce der Ewiggestrigen (sagen sie mal, hat Alessandra Mussolini - die Enkelin - eigentlich große Füße? auf der Playboy Titelseite von 1983 kann man das leider nicht so recht erkennen) das alte Gondwana ermöglichte die Verbreitung einer Spezies, unser heutiger, technisch, mit Flugzeugen, Schiffen, Bussen, Automobilen und Bahnen erzeugter Superkontinent ermöglicht nicht nur die rasendschnelle Verbreitung moderner Seuchen wie SARS oder AIDS; Nebeneffekt der Verbindung auseinander gedrifteter Kontinente ist das Zusammenführen des alten, ewiggleichen Erbgutes, das verhindert auch kein Politiker und Fraktionsvorsitzender.2007_02_01Seitenanfang

Stagnation ist der neue Motor...

Ein erfolgreiches Jahr 2006 beinhaltet für die betagten Berufsjugendlichen und selbstverpflichteten Frührentner lediglich dessen Abschluss. Der Auftakt in ein unbenutztes Jahr ist häufig Gelingen genug. Der eine oder andere ist wohl Evolutionsverweigerer aus Gewissensgründen und kann das Jungfräuliche auf keinen Fall als Präsent sowie Chance annehmen. All dies ruft peinvoll verspanntes Lächeln hervor, denn die Welt dreht sich reibungslos weiter und wir Nachwuchsmenschen hasten so schnell wir fähig sind im Kreis. Alle die vor lauter selbstverliebter Ekstase Speichelfäden sabbernd und Lebenssaft rotzend alles geben und blind und am vermeintlich gemeinsamen Strang zerrend, mit dem stoischem Blick auf das immergleiche feststehende Ziel losstürmen, müssen über kurz oder lang registrieren: » LEIDER WAR’S DANN DOCH NUR EINE RUNDE MEHR «. Neue Gedanken sind das Toxikum des Bewährten und schwarze Schafe sind ausnahmslos Monster! Wenn irgendwer das Licht am Ende des Tunnels zu sehen glaubt und vollständig unverkrampft versucht, das zu seinem Ziel zu erklären, bekommt unsanft verdeutlicht, dass er jene, die vorwegmarschieren nur überholen kann, wenn er rückwärts rennt. Wir machen unsere Kornanomalien schon immer selber, doch die beim emsigen Kornkreistreten abrupt aufsehen meinen sogar, der Berg hätte sich bewegt... Also versuchen wir’s noch mal, entwickeln die nötige Katastrophenphlegmatie und Restlockerheit, tun schön die Arschbacken zusammen kneifen, Brust raus und los geht’s! Ich wünsche allen nachträglich das schönste neue Jahr der Welt, meine Damen und Herren, werden Sie doch bitte nicht litterariophobisch!2007_01_03Seitenanfang

Der Reichtum der Kirche hat sie so arm gemacht ...

Puh, was sind wir heute wieder gesellschaftskritisch, denn die Fotoserie, die jetzt hochgeladen wurde ist weit mehr Kritik als Darstellung. Mit dem Titelzitat von Anke Maggauer-Kirsche hoffe ich zumindest eine eigene differenzierte Denkweise zum Thema Kirche zu fördern... wem das nicht reicht, der sollte sich mit folgendem Artikel im Göttinger Brief auseinandersetzen!2006_12_11Seitenanfang

Wo, verdammt noch mal ist das Problem...

...irgendwie war es schon immer so und auch anders, man will und kann, aber man Will nicht, vom Können ganz zu Schweigen, gelle? Vielleicht ist auch das Meiste gewollt und nicht gekonnt... wie auch immer, was das angeht, bin ich hier in allerbester Gesellschaft, denn des Papstes Wille soll ja unser Himmelreich werden und vielleicht wird es das auch, zumindest für jene, welche diese als "Benedikts Lächel-Offensive" (Quelle: "Der Tag", die tägliche Onlineausgabe des Spiegel vom 28sten 11ten 2006) bezeichnete Farce als wirklich hilfreicher Annährungsversuch zweier Religionen verstehen. "Das ist keine politische Reise" hat er gesagt. Seit Otto von Corvins "Pfaffenspiegel" bin ich vom Politizismus kirchlicher Annährungsversuche überzeugt, ...darf man neuerdings Schwindeln? Wie schafft man eine verständigungssuchende Basis? Fangen Revolutionen nicht immer "unten" an? Hm... gibt es Wunder? Ist die Pille böse? Ist Shiva der falsche Gott weil er zu viele Arme hat? Muß man denn immer wieder beweisen wollen, dass ein Körper den anderen nur verdrängt und nie durchdringt? Welche Sehkraft haben gesunde Hühneraugen...2006_11_30Seitenanfang

Eine fotografische Geschichte mit Bildern oder eine Bildergeschichte mit Fotos in fünf Akten.

...so manches mal sitze ich einfach nur herum und weiß nichts mit mir anzufangen, ich träume vor mich hin, ich überlege mir, welchen tiefgründigen und unerklärbaren Sinn die Welt hat und versuche dabei nicht die Augen zu verschließen oder die rosarote Brille zu tragen. Ab und an macht es auch Spaß einfach so zwischen den Zehen herumzupulen, ich weiß noch nicht einmal wieso. Ich verspreche mir weder von dem einen, noch von dem anderen irgendeinen Erfolg. Niemals wird jemals Jemand eine Erklärung für "die Erklärung" finden und niemals wird jemals Jemand auf eine Erdölquelle zwischen meinen Zehen stoßen, somit kann man weder das Eine, noch das Andere in Frage stellen, oder das Eine oder Andere behaupten.

Hier an dieser Stelle finden sich keine philosophischen Tiefgründigkeiten oder bittendes Gewimmer nach dem Schiff, nach der Arche, welche nie kommen wird und die mich von dieser Insel des Irrsinns retten soll. Die Frage "warum bin ich nicht reich und schön" stellt sich auch nicht.

Die Bitte um ewiges Glück und Frieden für die Welt der "Generation of peace", die heute und in den kommenden Jahren frohlockend bereit ist, die Verantwortung für alles was einmal gewesen, drängend und mit Bestimmtheit an die nächste jungfräuliche noch unbedarfte und gleichzeitig schon verdorbene Generation weiterzugeben. Eine Brut von Nachfahren, die in den achtziger Jahren der vergangenen Jahrhunderts als No Future Generation verschrien war und die heute vielleicht die nachdrängenden Jungen und somit die bereits aus ihren eigenen Kindern bestehende Bevölkerungsschicht sowohl als die "Self destroyers", als auch als Die jungen Wilden bezeichnen würde. Das Bestehen oder Versagen einer von ihnen soll jetzt nicht diskutiert oder in Frage gestellt werden. All das ist nicht Gegenstand und Botschaft meiner fotografischen Jahresrückblicke, deren schlußendlichen Zusammenhang letzlich nur ich zu erkennen vermag.

Dröges Geschwafel und Tiefsinnigkeiten, denen ich selber kaum folgen kann und wie man sie nur ungern lesen wird. Wo ist denn hier die Information, der immer wieder geforderte content? Der Leser darf sich wundern, weil alles in sich nicht schlüssig scheinen mag und sowieso nicht zum Inhalt einer Foto- Homepage passt. Man könne meinen, ich fische hier im trüben Wasser. Seien sie versichert werter Leser, dem ist nicht so. Mein Schaffen und Wirken hier soll freilich als redlich anerkannt werden, wenn ich dabei nicht die typische Erwartungshaltung erfülle, erwarte ich dagegen von jenem, der sich meine Ergüsse hier gefallen lässt, ein Mehr an Flexibilität als es jede Suchmaschine zulässt. Die Frage nach dem Recht haben ist hier nicht anwendbar, denn das Recht ist hier auf Jedermanns und nicht auf des "Jungmanns" Seite. Ich habe und nutze das Recht, keine lehrreichen Geistesblasen über die Hyperfokale Distanz oder den Nodalpunkt zu hinterlassen und vom Zonensystem habe ich sowieso kaum Ahnung. Mein Zonensystem begründet sich auf eine historische Ära und auf einem Weltbild, und hier gelte ich nur in sofern als Spezialist. Ich bezweifle, daß es Sinn macht, eine weitere Domain mit Halbwissen über Dinge vollzustopfen, die man leicht mit jeder Suchmaschine, in fast jeder Sprache zu Hauf im WWW findet. Lehren können andere viel besser und lernen kann man auch prima, wenn man sich ein Buch kauft. Um es nicht durch die Blume zu sagen: Du lieber Leser hast das Recht, daß von mir feilgebotene anzunehmen und dir Gedanken darüber zu machen oder es zu lassen...2006_07_24Seitenanfang

neue Bilder braucht das Land

...zumindest jedoch ein neues Format für die Großansicht meiner Fotos. Bisher puristisch der analogen Fotografie verbunden und treu, werden alle folgenden Bilder einen digitalen Ursprung haben. Der Umstieg von meinem bevorzugten Kleinbild- Negativstreifen auf eine nagelneue CF- Speicherkarte erfolgt nicht unbedingt zu einhundert Prozent aus Überzeugung. Abgesehen vom geradezu ewig währenden Prozess und der Langsamkeit der Digitalisierung eines 35mm Negativs ist der gewöhnliche Kleinbildfilm kaum noch erhältlich und avanciert außerdem zum Luxusartikel. Früher noch flächendeckend in allen nur denkbaren Qualitäten erhältlich, läuft man sich heute selbst in Großstätten die Hacken wund, um überhaupt noch brauchbares Material zu erhalten. Mit dem Untergang der Filmsparte bei Agfa ist auch einer der wenigen professionellen Farbnegativfilme vom Markt verschwunden (Agfa Ultra / Agfa Optima) äquivalentes Material mit der Auszeichnung: "Superpreis! ab €6,49" z. B. von Fuji oder Kodak verursacht Bauchschmerzen und ein Loch im Urlaubsbudget. Verbraucht man in den paar Tagen, die zur Verfügung stehen zwanzig bis dreißig Negativstreifen und hat dabei vielleicht eine Ausbeute von zwei bis fünf Prozent an brauchbaren Fotografien, dann armortisiert sich der Umstieg auf die digitale Fotografie möglicherweise innerhalb eines Jahrzehnts (den restlichen Jahresverbrauch an Negativmaterial mit einbezogen). Mein ganz persönlicher Einstieg in die digitale Lichtbilderzeugung (ist ein digitales Bild ein Lichtbild?) ist also keinesfalls ein Loblied auf den vermeintlichen Siegeszug der Technik, vielmehr eine Hommage an die sterbende Ära des Kleinbildnegativs. Es wird keinen Enkel mehr geben, der irgendwann die Kiste von Opas Dachboden holt, in der die alten Papierabzüge schlummern... der Enkel muß sich mit der Datenrettung irgendwelcher rudimentär erkennbaren Dateireste in einem längst vergessenen und möglicherweise inzwischen völlig unbekannten Format herumschlagen. Wird "der Enkel" einen solchen Aufwand betreiben oder gibt es in ferner Zukunft keine Bilder mehr von Opa in jungen Jahren? Nichts desto trotz, die neuen Fotos im neuen Format sind vorerst im Bereich » extra « zu finden und werden sich später mit denen im begonnenen Jahr vermengen2006_04_27Seitenanfang

Das Letzte... oder: Welchen Sinn macht ein Schuhkarton?

...oooh neeee! noch so eine private Homepage, das hält ja keiner aus! ...es muss funktionieren und es darf hübsch sein! ...es muss funktionieren und es darf Sinn haben! ...es muss funktionieren und es darf Inhalt haben... mit anderen Worten: man braucht keinen besonderen Anspruch erfüllen, um im Internet gesehen zu werden, dewegen lieber Besucher bist du hier!

...ganz innen drin ein Paar Schuhe; nicht mal ein kleiner Fuß hat jemals drin gesteckt... sie können nix warm halten und keiner kann sie sehen, denn erst einmal kommt ganz wuschiges, irgendwelches, seidenweiches Seidenpapier außen um die Schuhe. Dann legt sie die nette Verkäuferin in einen adretten Karton aus Kartonage. Damit die Rechnung und die Kreditkartenquittung nicht runterfallen kann, benötigt man noch eine Plastiktüte aus echtem Kunststoff zusätzlich (in den Geschäften, wo man einem was Gesundes verkauft, gibt´s statt dessen eine Papiertüte aus... rate mal! ...Finnland denn dort findet man den größten Papierhersteller Europas). Dann trage ich die Schuhe in dem Seidenpapier mit der Kartonage und der Kunststofftüte mit der Rechnung und der Kreditkartenquittung nach Hause, um sie dort anzuziehen (die Verkäuferin hatte sie freundlicherweise schon im Verkaufsladen imprägniert), das ist eben so. Warum versteckt man seine neuen Schuhe vor der Welt, wo sie doch eigentlich zum Tragen (aber an den Füssen) gemacht wurden? Wieso zum Teufel begeht man diese Perversität, die neuen Schuhe eingehüllt in eine undurchdringliche Schutzschicht aus schönem Müll kilometerweit zu schleppen, nur um sie verschlossen, im stillen Kämmerlein und verdeckt vor den Augen der Welt einzuweihen und damit im nächstbesten Moment zurück in die Einkaufsmeile zu flüchten?

Jetzt kommt der eigentliche Kasus Knacktus, wer bis hierher gescrollt hat, ist neugierig und wer behauptet, er ist von einer Suchmaschine direkt an diese Stelle gehüpft, der ist erstens ein Schwindelschwein oder (und) zweitens hat er was Unanständiges (wie z. B. Sex oder XXX) gesucht. In beiden Fällen gilt: selber Schuld!

Ähm, eine Frage hätte ich doch noch: Wer macht eigentlich ungeschriebene Gesetze und gesellschaftliche Regeln? Mist, im Prinzip sind das schon wieder zwei...2004_01_01Seitenanfang