»Denken der Gedanken als gedankenloses Denken, denn wenn ich denke, denke ich, dass ich denke, aber eigentlich...
ICH DENKE NICHT! Notizen aus dem Leben einer Homepage...«

E-Mailgestammel...

Raymond Samuel Tomlinson (* 2. Oktober 1941 in Amsterdam, New York; † 5. März 2016) war ein US-amerikanischer Informatiker. Er gilt als Erfinder der E-Mail. Die E-Mail war und ist eine großartige Erfindung – nur im Arbeitsalltag stört sie.

Am hirnlosen Gestammel einer E-Mail mail kommt man nicht vorbei, denn das Blöde bei der E-Mail ist: Da geht das nicht so einfach mit dem Nicht-erreichbar-sein. E-Mails werden zugestellt, auch wenn Sie gerade mit einer eiskalten Dose Bier und der Hand in der Badehose auf einem aufgepumpten Treckerreifen-Schlauch im lauwarmen Golf von Persien wippern. Gott hat uns für diesen Fall ein Werkzeug, einen Verteidigungsplan geschaffen, es gibt die Abwesenheitsnotiz! Lucifer erfand den Spamfilter... einfach auf auf Dauerdünnschissentsorgung stellen und aus die Maus! Aber wie das Leben so ist, es ist alles nur nicht so einfach! Die beiden alten Zausel haben nicht mit der unumstößlich manifestierten Dummheit der zeitgenössischen und zukünftigen Bevölkerung gerechnet! Echte Bürohengste haben mit global intellektueller Weitsicht erkannt das alles auf der Welt früher oder später seinen Besitzer wechselt. Ohne Erfindung der E-Mail hätten diese voll verpeilten Gehirnakrobaten heute vermutlich immer noch nichts zu melden... die drömmelige Herde schafsköpfiger Homunkuli hat das, was man bekommt zum gesellschaftlich Anerkannten gemacht. Ist die Mail versendet, dann hat die Bit und Byte Schleuder alles Erdenkliche unternommen, um das Speichelfäden geifernde Einzelwesen in die Verbindlichkeit zu zwingen. Abgesandt ist zugestellt, zugestellt ist erhalten, gelesen und abgearbeitet... so lautet der gesellschaftliche Tonus und davor verstecken ist gemeinhin inakzeptabel!

Lebenszeitverschwendung mit System! Mit aschgrauem eingefallenen Gesicht tippt der E-Mail Junkie mit geweiteten Pupillen, schon längst über den Grad der einfachen Selbstausbeutung gestolpert, sein inhaltsloses Gelalle auf den blütenweißen Bildschirm. Die Erregung baut sich in einer Eruption ab, wenn das Buchstabenejakulat einer Gülleschleuder gleich in die Welt verteilt wird. "Jetzt schick ich das mal an den Chef vom Chef sein Chef" und schon wächst eine Riesenbohnenranke von oben nach unten, der Chef vom Chef sein Chef, der Chef vom Chef und der Chef klären in rückwärtiger Folge, warum ich zu doof bin, meine Reisekostenabrechnung alleine zu schaffen... schön, das hätte mein Chef auch allein rausgefunden, jetzt wissen's eben alle, Betriebsrat, Daten,- Brandschutz-, Betriebsmittel- und Frauenbeauftragter inklusive. Man hat mal eben die Hirarchie umgedreht und alle so richtig nett beschäftigt. Scheiß drauf doof zu sein bei so viel Spaß! So richtig fett sieht das erst aus, wenn ich als Signatur "Von meinem I-Phone gesendet." verwende und sich das Ding per Sendeverzögerung um neun Uhr abends in die Welt verselbständigt, während ich grölend und lallend alte Wolle-Petri-Volkweisen zum Besten gebe und den Treckerreifen-Schlauch vom Strand wegrolle. Das dreht den Arbeitsaufwand um: Null für den Mitarbeiter, viel für den Chef, ...geht auch super mit CC kopieren. Wer in CC ist, ist doch immer mit im Reigen... kein Tastendrücker gibt sich heute mehr der Illusion hin, nicht pflichtbeladen aus so einer Sache heraus zu kommen, auch wenn er "nur" in CC ist. Da hilft es auch nicht, sich Hände in den Taschen und La Paloma pfeifend an der Stechuhr vorbei zu schleichen. Mit gehangen mit gefangen, altes Spiel in neuem Gewand, ein digitales Schneeballsystem, denn kopiert ein Mitarbeiterlein sein Chefchen oder einen der anderen Bürozombis in seine E-Mail, werden ihn die Empfängerzombis auch wieder mit hinein nehmen. Die Empfängerliste, längst der Mittelpunkt und monumentaler als jeder zitierte Antwortinhalt, wuchert wie ein Hirntumor über den Rand alles Darstellbaren und führt zu kollektiver Zweckamnesie. "Ich dachte, er war gemeint!" beschimpft man den Empfänger-Bruder wie sein shhizophrenes Alter Ego... am Ende unnütz wie ein zweites Loch im Arsch, keine Fluchtmöglichkeit!

... Es ist doch jedem schon mal passiert, kaum trinkt man mal einen Kleinen über den Durst, schon erwacht man morgens um vierzehn Uhr, verkatert mit einem satanischen Riesenpenis und den Namen der Mutter in Ruhnenschrift auf die Stirn tätowiert zusammen mit kopulierenden Hühnern. Neugierig wie ein notgeiles Eichkatzerl schnüffelt man sogleich im elektronischen Postkorb seines Smartfons, obwohl es nicht mal Pling macht, trotz unentwegter E-Mail Ernte wird in konvulstischen Intervallen der Spam-Ordner begrabbelt und jede Mail wie die gefundene Nuss gedreht, geschüttelt und wieder eingebuddelt. Schwarmintelektuelle Indiviualakrobaten mit insektoidem Stammhirn entwickeln eigenartige Verschwörungstheorien und interpretieren die Demonstration von Wichtigkeit in den Erhalt der Geschreibsel. So wird die Urlaubssaison lediglich zum Weitpisswettbewerb im E-Mail empfangen und wenn man schon nicht gemeint ist, war man ja wenigstens im CC. Sie fühlen sich wie Intellektuelle, wissen aber nicht, dass sie so gar nichts wirklich richtig können und ihren Kollegen und Mitmenschen einfach größtenteils auf die Eier gehen, dafür sind sie aber irgendwie auf amüsante Weise verhaltensauffällig und universell auslachbar.

Das Lektorat gehetzter Burnout-Agnostiker erwidert: "Siehe Mail vom Vierundvierzehnten um Zweiundzwölfzig Uhr Einundsechsundzwanzig ganz unten so wie ganz, ganz unten (Kommentare in Rot)." In der Überzeugung Charme und Witz zu versprühen wird in der Sparvariante durch schwer verständliche Verklausulierungen versucht, im eigenen eindimensionalen Leben mit einem zweidimensionalen Medium Empathie zu vermitteln. Am Bestreben die Perspektive einer anderen Person einzunehmen, versagen die meisten Office-Honks bereits von Angesicht zu Angesicht durch den Mangel an sozialer Kompetenz, so ist doch vieles leichter geschrieben als gesagt. Das Missverständnis nährt sich von dem Versuch subtile Botschaften in Textform zu quetschen. Kaum jemand kann zwischen ernsten Ansagen und feiner Ironie im Text unterscheiden, wenn dadurch ausgelöst in katatonischer Umnachtung abrupt ein Neuronenblitz in der Schädelhöle losballert. Man schreckt hoch, wenige Worte reichen aus, um sich selbst wie ein Pawlowscher Hund zu prägen, um später wie ein aktivierter Schläfer virtuell auf den vermeintlichen Urheber der Selbstkonditionierung einzuprügeln. Dabei hatte ich bei "Komm wir essen Bertram!" nur ein Komma vergessen...

Der Kommunikationshasser mit Fernschreiber und Hauspost, früher der beste Beweis, dass ein komplett herunter gefahrenes Hirn nicht zum Tode führt, ist heute der Radkurier der Datenwelt. Mit strenger Hand wird einfach Eins zum Anderen geführt. Keine Billignutten am Straßenstrich des Datenverkehrs aus deren Extremitäten Trippermails in die Upload-Cloud gesteuerte Matrix entsandt werden. Unter Überwindung der selbst verschuldeten Scheißigkeit hüpft er ins Nachbarbüro und spricht (denn schneller geht es nicht)! Die netten Kollegen, zucken zum Flackern des Bildschirmes ...Spiegelungen im Auge (Trance ist kein Tanzsstil? HA!) Mit eingefallenen Wangen und in den Höhlen eingetrocknete Augen hocken die mumifizierten E-Mail Helden im fahl flackernden Dämmerlicht einer dreiteiligen Bildschirmgarnitur. Jeder schreibt so schnell und viel wie die eigene geistige Behinderung erlaubt. Am Rande der Realität vorbei geschrammt, schicken Mitarbeiter Dutzende E-Mails durch die Gegend und glauben, sie hätten wirklich gearbeitet. Was ist nur aus unserer geliebten alten Tetris-DOS-Box geworden, vor der sich einst in glückseliger Friedlichkeit demografische Spiegelbilder der Gesellschaft mit Kollegen, Vorgesetzten, Paketboten, bekifften holländischen LKW Fahreren, Flüchtlingen oder Straßenmusikanten vor dem romantisch flackerndem Steinzeitlagerfeuer trafen, um im Büro zu Grillen, zu Krakelen und ausgelassen miteinander zu Kopulieren? Der alte Teamgeist ist gestorben, kann tot zu sein auch Vorteile haben?

Lachen wir doch einfach über die vergebliche Individualakrobatik etwas Großes zu leisten oder durch witzige Selbstbeweihräucherung alles zu verblüffen und mit güllegleichen Billigargumenten in den Gully der Belanglosigkeit zu spülen. Anstatt Grafittis auf fahrende Güterzüge zu schmieren, wird die Tastatur im Rausch impressionistischer Tobsuchtsanfälle wund getippt bis der Bildschirm blutet. Jeder Rülpser wird zum Auge des Hurricanes, wenn es aus dem Computerlautsprecher schellt, zirpt, wiehert, blökt und furzt... ein nervenzermarterndes Konzert der Wichtigkeit... je dümmer der Text, desto größer das Fest! Wer bekommt schon jemals eine (kurz gefasste) Begründung? So wie "interessant ... beeindruckend, ich hab aber gerade null Bock auf den Scheiß" oder "gerne möchten wir Ihren Anmerkungen folgen, allerdings haben diese zu viele Rechtschreibfehler". Stattdessen ellenlanges inhaltsloses Geseier und um die eigene Unverwechselbarkeit zu demonstrieren, wird auch noch die Shift Taste entfernt oder mit Kukident am Korpus festgeklemmt oder das "N" wird aus der verbogenen Tastatur heraus gepolkt, um zu zeigen, dass sich das Erneuern einer Vielschreibertastatur nicht lohnt.

Am Ende scheint es so als bliebe nur eins, wie ein Vogel Strauß den Bürzel entblösst und die Fresse im Staub, mit kratzenden Schlegeln den vermeintlichen Nebenbuhler mit Dreck besudeln und einfach weitermachen! Logisch wissen wir wie schlimm alles ist, aber wir versuchen trotzdem alles zu Verschlimmbessern!2017_08_05Seitenanfang

Guten Tag, der Gutmensch hat Dünnschiss, oder: "Ich bin auf Sagrotan mit Tschingis-Khan"!

Prolog-> Clay Shirky (Shirky Principle): "Institutions will try to preserve the problem to which they are the solution." - John Wood Campbell, Jr. (Finagle's Law): "Anything that can go wrong, will - at the worst possible time." - Clinton Richard Dawkins (Sod's Law): "When you toss a coin, the more strongly you want heads, the more likely it is to come up tails" - Murray Newton Rothbard (Rothbard's Law): "Everyone specializes in his own area of weakness." - Herbert Lawrence Block (Herblock's Law): "If it's good, they'll stop making it." - Douglas Hofstadter (Hofstadter's Law): "It always takes longer than you expect, even when you take into account Hofstadter's Law." - Robert John Hanlon (Hanlon's Razor): "Never attribute to malice that which can be adequately explained by stupidity." - Gregory Benford (Benford's Law of Controversy): "Passion is inversely proportional to the amount of real information available." - Alfred Holt (Murphy's Law): "Anything that can go wrong will go wrong." - Scott Adams (Dilbert Principle): "The most ineffective workers are systematically moved to the place where they can do the least damage: management." - Osmo Antero Wiio (Wiio's Laws): "If a message can be interpreted in several ways, it will be interpreted in a manner that maximizes the damage." - Patrick Hutber (Hutber's Law): "Improvement means deterioration." - Laurence Johnston Peter (Peter Principle): "In a hierarchy, every employee tends to rise to his level of incompetence." - William of Ockham (Occam's Razor): "When two or more explanations are offered for a phenomenon, the simplest full explanation is preferable." - John Edensor Littlewood(Littlewood's Law): "Individuals can expect miracles to happen to them, at the rate of about one per month."

Kapitel-> Wir alle wissen: Selbst Heidi Klum muss mal kacken! Egal wie liebreizend so ein frisch gepresster Klum-Bumm auch sein mag - es ist keine schöne Vorstellung, wenngleich auch eine unumstößliche Tatsache. Die Stoffwechselendprodukte vom Vortag kann selbst David Copperfield nicht wegzaubern, da bleibt nur der Stuhlgang. Der liebe Gott hatte nun mal keine Designer-Ausbildung, er erschuf Eva Mendes und alle Galaxien mit dem gleichen Enthusiasmus wie Angela Merkel und Hämorrhoiden. Auch wenn wir die großen Geschäfte auf den deutschen Aborten am liebsten heimlich unter den Kanalisationsdeckel kehren würden kann es nicht verschwiegen bleiben, es trifft wirklich alle! Sogar die ganz, ganz dolle Wichtigen! Hoch geschätzter Leser, es ist nicht mein primäres Ziel, Ihnen, durch einen Text voller böser Pfui-Bäh-Worte den Appetit auf Ihre wohlverdiente Bockwurst zu verderben, vielmehr möchte ich auf Dinge aufmerksam machen, die im Argen liegen, zum Nachdenken anregen und kritisieren, ohne allzu mahnhaft oder wertend zu erscheinen. Für den warscheinlichen Fall, dass ein mediales Irrlicht an diese Stelle geführt hat, mögen jene Zeilen wie eine Brausepulver Injektion in den zerebralen Kortex wirken und ein psychedelisches Brizzeln auf der seelischen Zunge hinterlassen. Eine Überschneidung der hier aufgezeigten Umstände mit zukünftig historischen und somit gegenwärtigen Ereignissen oder Dingen, wie auch mit Führungskräften oder sogar mit Lebewesen ist von ausschließlich zufälliger Natur, was natürlich niemanden abhalten sollte Jacke, Schuh oder was auch immer ihm passt überzustreifen.

Das mentale Eiland auf dem man in einer schizoiden Parallelwelt, mit einem Feigenblatt vorne dran und 'nem roten Arsch hintenrum dahindümpelt, scheint sich der Eine oder Andere in unserer von Umbrüchen zerwühlten Welt tief im Innersten bewahrt zu haben. Anders zumindest ist es unerklärbar, warum die im folgenden beschriebenen Dinge geschehen, viel Ausgegrenztheit führt eben zur dissoziativen Identitätsstörung. Erst kürzlich beschloss ein entfernter Bekannter "Mir geht's so super, ich muss was ändern!" Zu faul zum Reisen, zu dick zum Tanzen, zu hässlich zum Frauen Aufreißen oder zu doof zum Eier legen... also, was tun als Minderwertigkeitskomplex geplagter hypererfolgreicher Durchschnittslooser? Man flanscht sich nicht jede Woche mit einem Kasten Bier und einer Wanne Chips auf's Sofa und guckt sich in der Glotze an, wie romantisch die Anderen leben oder lässt der Welt ihren Frieden. Man rafft sich auf und macht, denn wer keine Probleme hat, denkt sich einfach welche aus! So folgt Eins aufs Andere, auch mein Bekannter kocht nur mit Wasser... jetzt ist die Karre im Dreck.

Im Stressiversum gibt es immer noch physische Rückzugsorte, antrainierter Kackreiz schafft Freiraum, niemand geht einem auf die Nüsse, dort kann man die Gedanken schweifen lassen wie's beliebt, doch sei gewarnt! Wer zu viel Indol und Skatol schnupft, dadurch die Mußestunde und die sich bietenden Möglichkeiten verstreichen lässt, weil er nicht merkt wie die kreativ motivierte Flatulenz ihm heimsucht gebiert in bälde nur noch Gedankenfürze! Echte Klugscheißer benötigen zwar kein stilles Örtchen, doch darf der beste Platz für sakrales Innehalten nicht zur Nutzlosigkeit verdammt werden! Zurück gezogen und bewaffnet, mit "Die Zeit" oder "Die Welt", hätte das Schicksal einen anderen Weg nehmen können! In den zehn Minuten körperlicher Erleichterung hat man die Möglichkeit pressend, parallel zur Ausscheidung eine inflationäre Flutung der grauen Zellen mit wunderbarem Lebenssaft auszulösen; hat man die Chance auf auf einen intellektuellen Leistungsschub und damit die Option die Welt zu retten. Häufig führt das zu Verblüffung und überraschendem Spektakel, denn kaum macht man's richtig, schon funktioniert's!

Statt dessen Leere und Speichelfäden trotz rotem Kopp, das Ergebnis ist ein immunsuppressiver Gedankendünnschiss, versprüht im gesamten Unternehmen, der alles in Katatonie versetzt und der die Sinne der Fresszellen des Unternehmensorganismus erblinden lässt. Jene, welche sich nicht tierisch aufregen, laufen jetzt mit dösigem Blick rum, wie Schalterbeamte in der Mittagspause. Dabei scheint dem kleinen Konzern, den er führt, die Sonne förmlich aus dem Arsch, ok, zugegeben, es gibt hier und da Stellen die gejuckt haben, "Ein Schwein wetzt sich dann kurz an der Borke, den Baum störts wenig" (© Achim Vo߆) und schon hat man wieder Ruhe für eine Weile. Vielleicht sollte man die Ernährung umstellen oder irgend eine bittere Pille schlucken, damit alles wieder ins Lot kommt, jedenfalls ist es völlig unnötig den Kopf abzureißen und sich unter Geächze und Gestöhne in den Darmausgang zu schieben, zuvor mit dem rechten Arm das linke Bein dahin zu schrauben, wo der rechte Arm mal gewesen sein wird, um danach ähnliches mit dem linken zu versuchen. Wenn alles nur ein Kopfstand werden sollte, gibt es andere, gibt es probate Methoden. Doch wer kennt sie nicht, als Hemdenmatz bereits schrecken verbreitende hyperaktive Rotzlöffel, die auf den Schwächen anderer herumtrampeln? Von ihren Anverwandten "mein kleiner Philanthrop" geschimpft bekommen sie erklärt, "Du musst die Menschen lieben, also liebe deinen Nächsten... und weil sich jeder selbst der Nächste ist, reicht es wenn du dich selber liebst!" Internat, Studium, irgendwann Macher, Lenker und Entscheider. Misanthropie ist keine Krankheiten aus äquatorialen Klimazonen, sondern im Verbund mit debilem Dauergrinsen der Schlüssel zum Erfolg.

Seit es Standesdünkel verbieten mit den Niederen zu kommunizieren muss ein Prophet her! Die Qual der Wahl und die Angst vor Neuem drängt in ausgetrampelte Pfade, dem Gewohnheitstier folgen die gierigen schmerbäuchigen Schafe in der Hoffnung, dass die eingeschlagene Richtung nicht zur Schlachtbank führt. Man landet da, wo man schon einmal war und begibt sich in die Hände des vermeintlichen Heilands dessen Falschheit Bestandteil seines Daseins ist (Offenbarung 19:20), und zwar bedingungslos, vorbehaltlos aber keinesfalls selbstlos, denn das eigene Schäfchen ist bereits eingestallt, schließlich ist Mammon der Stoff aus dem die feuchtesten Träume sind. Beim letzten Versuch ist lediglich "alles nochmal gut gegangen"... auch dicke Schrammen heilen wieder, ein wenig Abstand genommen, ein wenig die Realität verdreht und dann mach doch den selben Bock gleich noch einmal zum Gärtner, obwohl dieser Messias nichts weiter ist, als eine pomadebeschmierte Arschgeige. Wann kommt endlich ein Strategieberater, der mit ein paar Leuten eine Stunde gemütlich dasitzt und einfach die Fresse hält? Wann kommt einer der den Mut hat zuzugeben, dass alles in Ordnung sein kann, dass man nicht noch Eins oben drauf zu setzen vermag, indem man das Rad neu erfindet und wieder mit dem Eckigen anfangen muss?

Tipp von Warren Buffett: "Fragen Sie nie einen Frisör, ob Sie einen Haarschnitt brauchen."

Das Strategieberater-Paradoxon - oder - man prüfe bevor man sich bindet ob sich nicht was Bessres findet... Wer möchte das nicht? Einen Job dessen Konsequenz ausschließlich und immer Positiv ist, zumindest für Einen selbst. Leistung? Ünnötig! Die Saat ist gesäht, sobald die Frage nach der Zukunft gestellt wird. Auf fruchtbaren Böden entwickeln sich bald putzige wirtschaftliche Perpetua mobilia, Sorgen sind gegenstandslos, sollte zum Beispiel so eine Aufsichtsratsmarionette wirklich versuchen aus den vielen Seiten oft reproduzierten und damit bewährten Papiers schlau zu werden, sind Sie längst verschwunden. Vor dem unwahrscheinlichen Fall, dass irgend so ein kleiner Steckdosenbefruchter sofort etwas aus den abgegriffenen Wixvorlagen realisiert, braucht niemandem Bange sein: "Was die Weisen am Anfang machen, machen die Dummen am Ende." (© Warren Buffett) und zu diesem Zeitpunkt sind Sie bereits über alle Berge, Sie lümmeln schon wie ein Tschingis-Khan am Strand von Sagrotan und lassen den Kunden auf seiner neuen Insel des Irrsinns zurück. Wird eines Tages die Satellitenfangschaltung geknackt, braucht sich kein Angstfürzlein zusammenbrauen, der Wind ist aus den Segeln bevor das Smartfon schellt, es war doch sowieso alles nur graue Theorie, weiter nichts. Wenn so ein Windbeutel macht was im Therorem möglich scheint ...ist doch ganz allein sein Problem! Schließlich versucht er ja auch nicht den Raum zu krümmen oder in ein schwarzes Loch zu pissen, nur weil die Theorie dafür die Absolution erteilt. Sie können ganz beruhigt Schäfchen zählen, denn was Sie am Anfang als richtig definiert haben, kann am Ende unmöglich falsch sein. Kein Sesselfurzer ist in der Lage dem zu widersprechen, jene Aufgabe die Richtigkeit der Strategie zu demonstrieren, ihre Umsetzbarkeit zu prüfen und die Beweisführung selbst zu kontrollieren ist schöner als Ringelpietz mit Anfassen! Mit einer ausreichenden Menge an Fragen erhält man wenigstens einen niedlichen kleinen falschen Parameter, und im echten Leben ist es nicht wie in der Unterstufe, wo der Dreikäsehoch früher für den richtigen Lösungsweg eine drei Plus bekommen hat, falsch ist falsch, null Punkte, setzen! Wenn der, der angeschmiert wurde so einen popeligen Parameter nicht im Griff hat, dann ist das gottverdammt die Schuld dieses Büroklammernsammlers und nicht der Fehler des Systems! Das Beste am Schluß, den ganzen Vertrag Lesen, alles von vorn bis ganz hinten? Wurde ausreichend Papier bedruckt hat das nicht einmal die wandelnde Sprachsynthese Marcel Reich Ranicki hin bekommen! Wie sollte das dann am Konferenztisch, wenn sich diese Deppen beim zuprosten noch gegenseitig einen runter holen möglich sein? Wenn kurz danach alle bis zum Hals in der Jauchegrube stecken, brauchen die ihre Arme auf alle Fälle für was anderes. Noch eins auf den Weg: Gewissensbisse sind was für Gewerkschafter!

Es ist nicht wichtig, ob ein Berater alles für dich tut, was er kann. Entscheidend ist, ob er irgendetwas kann, das er für dich tut. (© KarlHeinz Karius)

Meine Mama sagt, ich solle doch nicht immer alles glauben, was die Anderen sagen und mein Papa sagt, das Vertrauen gut, Kontrolle aber besser wär, jetzt weiss ich, dass meine Eltern doch schwer blöd sein müssen, denn jemand wie mein schlauer, erfolgsverwöhnter und reicher Bekannter kennt nur einen Kurs: Mach was der Berater sagt! Ein robuster Übervater, der mit beiden Stützstrümpfen voll im Leben steht, das Steuerrad festgenagelt, er an Deck der Fregatte, das bisschen Wind, dass da entgegen bläst stammt doch nur von grenzdebilen Fachidioten, die ihre Hose nur mit Hilfe von Zivildienstleistenden zukriegen. Darf man all das? Klar darf man! Man darf, so lange sich erklären lässt, dass man alles nur gut gemeint hat, alle Regeln befolgt und das Unternehmen zumindest nicht mit voller Absicht kurz und klein und in tausend Stücke hackt, oder zumindest das es nicht der Zweck ist denn: es geht um eine ganz große Vereinigung! Friede freude Eierkuchen und Piep, Piep, Piep jetzt habt euch gefälligst alle lieb! Globalisierung um jeden Preis! Der Kollege in China ist mindestens genau so rammdösig wie der in Deutschland, also teil gefälligst dein unmaßgebliches Wissen! Damit das funktioniert wird der Konzern gewolft. Aus dem fetten Schweinchen das mal gesund, rosig und quiekend auf der Sommerwiese von Löwenzahn zu Huflattich sauste, wurde ein seidig glänzender Salmonellen verseuchter Hackepeter dessen höchste Bestimmung es sein kann so auszusehen, als wär er irgendwann wieder aus Heidi Klum rausgekommen. Aber so lange alles aus Versehen passiert darf man das. So lange man in gutem Glauben handelt, bleibt man am Schluß vielleicht der Einzige, von dem man meint, in dem Madenhaufen das Oberwasser zu haben. Sollte ihm irgendwann die stinkende Realität um den Rüssel wehen und ein leichter Schimmer der Außenwelt durch das vernagelte Wahrnehmungsfenster dringen, Bitte, Bitte bloß nicht schon wieder das Schicksal selbst in die Flop erprobten linken Hände nehmen, sonst ist die Kacke gleich wieder am Dampfen, so dass man nicht mal mehr die Notspülung drücken könnte, ohne sich die Griffel zu verbrennen. Augenscheinlich erkennt der Mächtige die Ohnmacht nicht so wie der Wahnsinnige das Genie verkennt und kann der Angestellte irgend etwas davon unterscheiden? Lohn- und Gehaltsempfänger bestätigen lediglich das Bild des Arbeitnehmers als Bratwurst fressende Biersaufmaschiene in der intelektuellen Sahel-Zone!

Mein entfernter Bekannter verkündet allen ständig seine neue Welt, was die neue Ordnung alles bringen wird und grinst dabei wie ein zugekokster debiler Gebrauchtwagenhändler. (Soviel Absurdität kann kein Mensch erfinden, wenn er nicht vorher wenigstens mal kurz mit der Nase über den Schreibtisch geschliddert ist.) Selbst wenn das ganze Umfeld in legasthenische Tragestarre verfällt hat er die Antwort nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest parat (42?). Hack dir ein Bein ab, dann kosten Schuhe nur noch halb so viel! Das Ganze muss schließlich finanziert werden. Verkauf einfach einen Lungenflügel, die Niere gibt's noch oben drauf! Schrumpf dich reich und das Hirn gleich noch dazu! Er kann nicht mehr aufhören, weil der Größenwahn gerade anfängt so richtig Laune zu machen. Hat irgend jemand hinterfragt wie Jesus Wasser in Wein verwandeln konnte? Mitmachen heißt Glauben, üben wir uns in Demut... "Da ist es leichter einen Pudding an die Wand zu nageln" (© Achim Vo߆) als den Boden der Tatsachen in dieses Bewusstsein zu holen. Außerdem: Mitarbeiter bescheißen, die sich nicht wehren können, ist schon ziemlich ulkig und Lügen haben kurze Beine. So wie er den Arbeitnehmer bescheißt, müsste ihm der Sack am Boden scheuern. Mit Parolen, die einem seit 1848 in manigfaltiger Machart ums Maul geschmiert werden, versuchen schmierige Klinkenputzer die Herde zusammen zu halten. Sich anschieben lassen, die neuen Ideen verinnerlichen und Bock haben eine neue Ordnung zu schaffen. Sie sind hungrig nach Applaus und Teilhaber sind es sowieso... von unbeugsamen Größenwahn getrieben unentwegt der Vernunft Widerstand leistend, er und seine Jünger, ganz allein gegen den Rest der Unternehmenswelt, um sich das Recht auf die individuelle Entfaltung ihres ganz persönlichen Irrsinns zu erstreiten, als Rattenschwanz eine Handvoll debiler Mitstreiter, dickwanstige Freunde, bartlose Troubadoure, Faltenhalsige Aasfresser die auf ihre Gelegenheit warten. Alle hocken schließlich im selben Boot, "Legt euch in die Riemen!" ist die Devise ...jeder rudert volles Rohr in eine andere Richtung. Das komplette Ensemble kreiselt wie ein sterbender Brummer auf der Fensterbank und während der Pausen glotzen die Leute wie Sméagol, der schatzsuchende murmeläugige Gollum. In dieser Situation zwischen Erfolgsgier und Moral hin und her gerissen geht die Unbescholtenheit über Bord und jeder hat aufgegeben gegen die eigene Panik und Überforderung anzukämpfen, alle kopflos bis über die Hacken! Wie soll man das Pferd am rechten Ende aufzäumen, wenn der Gaul plötzlich zwei Ärsche hat?

Der unkeusche Aktionär feiert das Ganze johlend und kreischend in einer Form nie enden wollenden epileptisch-masochistischen Ausdruckstanzes mit permanenter Alkoholvergiftung. Wie eine Straße wild gewordener Blattschneideameisen tragen sie die Wertvernichtungspapiere ins trockene, ohne zu Wissen das alles längst in Etofenprox und Fipronil getunkt ist. Der Zustand von geschlossener Psychiatrie und Dschungelcamp, wo alle Bewohner versuchen, die Evolutionsgeschichte ad absurdum zu führen ist für den nadelbestreiften Spekulantenheini das Gölddtöpfchen am Ende des Regenbogens. Die Aktie lebt nicht von weggeworfenen Tugenden, die es Wert wären, wiederverwertet und nostalgisch gehuldigt zu werden, die Aktie lebt von gescheiterter Zwischenmenschlichkeit, sie ist ein sektenhaftes Individuum, Scientology und Boko Haram lassen grüßen. Am Ende bekommt allerdings nicht jeder was er verdient, Warren Buffett hat alle gewarnt: "Stecke Dein Geld nur in Unternehmen, die auch ein Dummkopf führen könnte, denn früher oder später wird es dazu kommen." Lange kein Grund, den Schwanz einzukneifen, egal wie klein! Jetzt erst recht!

Am Anfang war das Wort - zehn Minuten später gab es das erste Meeting. Das war vor Zillionen-Trillionen von Jahren, noch lange vor Erfindung der Tolerenz oder der Vortragspausen. Damals gab es noch kein "Duuu, lass doch den Klaus-Dieter mal ausreden!". Stimmte man mit dem Gegrunze des Vorredners nicht überein, donnerte man ihm einfach mit der Keule über die Faselfresse. In der neuen Firma ist das anders. Alle labern sich zu Tode. Die Sammler und Jäger wurden zu Stammlern und Rednern. Kein Tag ohne Sitzung, keine Ecke ohne Besprechungstisch, kein Thema ohne Podiumsdiskussion. Man traut sich nicht mal mehr zu rülpsen, aus Angst, dass dann ein Themenkreis gebildet wird. Die ganzen neuen Superexperten, deren unverwertbaren Meinungsmüll man in Vergangenheit dadurch zu entgehen versuchte, dass man den Haupteingang nicht mehr benutzte oder nur noch mit Ohropax zum Mittag ging, sieht man dafür heute am Factbook basteln. Welch lustiger Antagonismus, denkt man sich, im Himmel zertrümmern ehemalige Kollegengenerationen ihre Harfe.

Von außen und mit den Augen seiner Kunden betrachtet war und ist diese Firma ihrer Zeit immer ein nicht unbeträchtliches Stück voraus; jetzt hat sie sogar schon den Verstand verloren, bevor sie ihn überhaupt gefunden hat. Obwohl das neue Image eines Haufens lustiger Doofmänner auch insofern von Vorteil sein kann, als das niemand mehr Interesse an einer feindlichen Übernahme hat. Wer will schon ein Unternehmen voller Pflegefälle erobern? Doch Vorsicht! Demnächst könnten Handelspartner auf die Idee kommen mit Glasperlen zu bezahlen. Ich entwickle heftigen Fremdscham, mein versteinertes Grinsen ist mir längst in die Unterhose gepoltert und mache mir ständig Gedanken bis das Cerebrum brummt, auch wenn sie scheinbar ein wenig zu philosophisch sind. Eventuell kreuzt er nie, nie, nie den Weg eines Praline lesenden holländischen LKW Fahrers mit der Hand in der Unterhose! Die Gewerkschaft dagegen hofft es hilft lasterweise Enmpörungskärtchen zu schreiben, mit ein wenig Glück führt das vielleicht zu erneuten Eingebungen und liefert den entscheidenden Impuls, durch den sich der Mann bis in die Haarwurzel ambitioniert und ahnungslos selbst wegrationalisiert? Malayische Firmenvorstände sind unermesslich billiger als europäische. Man könnte für jeden Tag, den uns das Schicksal zu erleben zwingt, ein ganzes Rudel kaufen oder ein Vorstands-Service-Center eröffnen, die Reisekosten könnten bei Seite gelegt werden und der Malaie verdient auch nichts an vom Munde abgesparten Spesen. Der ganze übrig gebliebene Schmott wird dann in eine amtliche Jenny Elvers Gedächtnissause, die einem den Schädel spaltet investiert, ich Wette kein Mensch würde protestieren! Das Handtuch geworfen und vor der eigenen Blödigkeit kapitulierend flüchten Vorstand, Aufsichtsrat, Hauptversammlung, Konzernbetriebsrat und das gesamte Kollektiv dann in die Einsamkeit, das neue ausgerufene Ziel: Gemeinsam applaudieren, weil man beim Pinkeln nicht auf die Fresse fällt! Irgendein Programm braucht es ja, oder? Die neue Ordnung ist gar nicht so schlecht wie Sie denken - sie ist noch viel schlechter!

Dem lieben Marktbegleiter, bisher wie ein Häschen in der Grube rammdösig ruhend, mit sich selbst beschäftigt, steigt unerwartet die Witterung des angeschlagenen Leithammels in die Nüstern. Im Rausch Ferromon gesteuerter Instinkte entflammt Jagdfieber, das ständige Selbstbefummeln findet ein abruptes Ende, als aus dem unternehmerischen Unterholz ein blutrünstiger Säbelzahnhase elefantösen Ausmaßes hervor bricht, um Beute zu machen. Zitternd und ungeschützt, im ökonomischen Dickicht allein gelassen, übt das Kollegium weiter fleissig Mondkalbaugenrollen, um die bevor stehende Ohnmacht auch dramaturgisch im rechten Licht zu wissen. Ups, wer hätte das gemutmaßt? Jetzt passiert das auch noch! Der Wettbewerb kauft alle Häuser leer! Gut, man stellt sich weiter doof ..."Gott, wer ist weg? Ach der zauselige Abzocker mit dem Brot unter der Nase? War der überhaupt bei uns? Wenn ja, dann hätte man den sowieso feuern sollen, den mögen wir gar nicht!"..., der Rest wird nur, wie bei jeder Krise sehr bedröppelt gucken, drei Tage heulen und dann versuchen so zu tun als wär nichts gewesen. Jetzt geht's natürlich erst richtig los! Die Panik greift um sich und Entenpelle rollt einigen den Rücken rauf und runter, so dass die steifen Nackenhaare klirrend bersten, sobald sie sich am speckverschmierten Kragen wetzen, sobald einer zum Telefon greift! Wen holen sie sich als nächstes? "Äm, mit wem haben Sie denn da eben telefoniert? - Aha, Ihre kranke Oma, so so...aha, ja dann..." Keiner bleibt mehr, wo er war... Wer aussieht, als könne er die Schuhe selber zubinden oder bis 10 zählen, lässt sich weggefangen wie ein streunender Köter vom Hundefänger. Piepsig meldet sich eine Stimme: "Ich bin hier ganz allein. Ich glaub, man hat mich vergessen, und da wollte ich nur mal fragen, ob ich nicht auch kommen kann?" ... "Naja, 'aus einem Schweinetrog kann man keinen Geigenkasten schnitzen' (© Achim Vo߆), aber zum Licht ausmachen und noch mal mit dem Lappen über die Monitore wedeln wirds schon reichen." Bei all dem Tohu-Wabohu merkt keiner, was wirklich dahintersteckt, der Masterplan vom Marktbegleiter um vom ewigen Zweiten zum Deckhengst der Wirtschaft zu mutieren! Alle vom Markt wegkaufen und im Keller stapeln, bis nur noch Windhexen über die Flure der gegnerischen Firma rollen und dessen Chef dann am Düsseldorfer Bahnhof Bockwürstchen mit Firmen-Logo verkaufen muss.

Epilog-> Mir ist ein wenig dröselig unter der Fontanelle, ich hocke daheim mit leichtem Hüsteln und grünem Blubber an der Nase, das Thermometer zeigt 38,6°C Innentemperatur, Fieber also ...garantiert eine der besten Arten seinen Resturlaub auf den Kopp zu kloppen? Halten sie mich ruhig für einen Arsch, einen Idioten oder einfach nur für völlig durchgeknallt, ich jedenfalls kann nichts dafür, das Fieber ist Schuld!

Postskriptum-> Schon klar, jetzt haben Sie sich doch mit gerümpfter Nase weggedreht. "Diese Fäkalsprache ist meines Niveaus nicht würdig!" Aber sind Sie wirklich einer von diesen Mitbürgern, die zwischen "eine Wand mit Scheiße beschmieren" und "eine Wand beschmieren ist Scheiße" nicht unterscheiden wollen, weil Ihr Intellekt wie ein Sperling unter der Zimmerdecke flattert und das offene Fenster nicht sieht? Wollen Sie sich vor überquellender Schlauheit weder mit dem Problem unter der Oberfläche beschäftigen, noch versuchen ein Urteil zu bilden, weil mein zugegeben recht Vulgärer Stil nicht zu ihrem klinisch sauberen, entzückenden Leben Passt? Auch wenn die Pampers von Ihrem dreißig jährigen Studentensprössling im Hotel Mama von außen schön weiß und unbefleckt erscheint, das Ding sieht von innen ganz anders aus, Sie können mir Vertrauen. Wenn man von einem dampfenden Haufen Exkremente angelächelt wird nützt die vor Reinheit strahlende Verpackung auch nichts... Ich HONK, Sie lesen das ja gar nicht, Sie haben ja schon bei Heidi Klum Fersengeld gegeben!2016_03_19Seitenanfang

Weltschmerz einer depressiven Dorfratte

Die Welt ist wie sie ist, eine Ebene auf der es rund geht, die Plattform die eine Kugel ist, auf der sich alles abspielt und stoisch wie ein alter Ziegenbock dreht sie sich einfach weiter. Das Doofe an der Welt ist, dass sie macht, was sie will, sie plant nicht und sie warnt auch niemanden, sie ereignet sich einfach. Der Weltenbürger hat die Wahl ungeahnter Möglichkeiten, sich in sein Schicksal zu ergeben oder mit Anlauf einen Köpper aus dem Fenster zu machen. Oh Verwunderung, ein Bauchklatscher aus dem Erdgeschoss der Aufmüpfigkeit in die Zeitmühle eines Hamsterrades. Der Plan folgt nur den aneinander geketteten Momentaufnahmen des Daseins, das Leben ist der Schmetterlingsflug im Herbststurm, das Kleintierlaufrad wird größer und man rennt und rennt und rennt und bleibt trotzdem Spielball der Chaostherie...2014_02_07Seitenanfang

Brief (*) an Dich,

manchmal findet sich einfach nicht die Muße ein Lebenszeichen abzusetzen, dabei ist das heutzutage so einfach, fast wie nach dem Kacken das Klo auszubürsten. Ein ordentlicher Rülpser würde in den meisten Fällen bereits reichen, manchmal geht auch eine E-Mail. Doch da die Tage nun kürzer sind und die Nächte viel betrunkener werden, wo das kackbraun schimmernde Laub glanzlos im Garten vor sich hin rottet, könnte es klappen. Die Gartenabfallentsorgungsstation der hiesigen Abfallentsorgungswirtschaft nimmt nichts mehr an und platzt (wegen des Herbstdiskonts) aus allen Nähten, man fühlt sich quasi geprügelt und gepeitscht und nochmal geprügelt, gepeitscht und nochmal gepeitscht (...ich hab Rücken... ->) mir ist so LANGWEILIG!

Spekulatius ausverkauft... im November! Winterschlußverkauf? ...schon im Oktober entdeckt, im Internet! Die Schuhfachverkäuferin nebenan übt sich in überreizter Geduld ,um jederzeit mit blank gezogenen Nerven furios den WSV-SALE-Schilderwald aus der Rockschürze zu zücken (Pause! Komma Pünktchen Pünktchen Pünktchen) FALLS[!] der Optiker nebenan irgendwelche Faguckchen macht. (Pause! Komma - Lange Stille) Alle werden Konkurrenten, wenn der Saison- oder Schlußverkauf sich von hinten durch die Hypophyse schleichend im Stammhirn breit macht und jedes andere Bedürfnis dämpft. Dem Einzelhändler sei geraten der Erste zu sein, bevor das Barbiturat eigener Gedanken die Lampe ausknipst. Nicht zögernd und ohne Spirenzchen zieht der Tross von Wühltisch zu Wühltisch, nicht mal VooDoo hilft; das Laub im Garten rottet einfach weiter.

Es ist noch nicht so weit, nur die Kekse kommen erst übermorgen wieder. Ein Brief an den Abgängigen? Pustekuchen!

Viele Grüße aus dem sonnigen Deutschland

dein Torsten

p.s.: "Mir gehts prächtig... die Sonne scheint mir aus dem Arsch!" (**)

p.p.s.: Das mit dem Ausbürsten kann offensichtlich nicht jeder...

(*) Dieser Brief ist eine fiktive Geschichte basierend auf wahren historischen Begebenheiten und Ereignissen. Die Handlung und die darin vorkommenden Personen sind jedoch frei erfunden. Jegliche Übereinstimmung mit lebenden realen Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

(**) © Seth - From Dusk Till Dawn script by Quentin Tarantino2013_11_01Seitenanfang

Die Zukunft von gestern oder warum es notwendig ist das Internet auszudrucken.

Kaum haben wir die endgültige Apokalypse und den drittletzten, allesvernichtenden echten Weltuntergang überstanden, schon gibt es Neuigkeiten: Der nächste "Happy Weltuntergang" ist am 05. November 2013! "Nur eine apokalyptische Katastrophe macht richtig Laune!" lächelt uns erneut das Motto der zyklischen Weltuntergänge ins Gesicht.

Jeder Weltuntergang könnte der Letzte sein, also prügeln sich schrumpfhirnige Weltuntergangsjünger, denen die unvergleichlich unbedeutenderen Katastrophen des Jahres 2012 nicht gereicht haben, oder die sich einfach nur zur richtigen Zeit am falschen Platz wähnten, im Namen ausgebuffter Weltuntergangseventmanager um Tickets für die erste Reihe. Rabatt für Doppelkartenkäufer bei der Supervulkanausbruschsschow im Yellow-Stone Nationalpark und einer erneuten Eruption des isländischen Eyjafjallajökull inklusive. Da eine Rücklagenplanung nicht obligatorisch ist verspricht man "Geld zurück, bei Weltuntergang!". Versteht sich von selbst, dass eine Supereruption alles, inklusive der Polkappen wegputzt als würde man einen Fliegenschiss wegwischen.

Ich empfehle den Weltuntergangsbefürwortern dringend das Internet auszudrucken, denn ein Weltuntergang kommt bekannter maßen selten allein und das Ende ist sowieso immer nah! Diese Menge Papier hat zu dem eine längere Halbwertszeit als unsere elektromagnetisch sensiblen Daten, die bei dem Wort Sonneneruption auf ihrem Speichermedium ängstlich zu flirren beginnen. In der Zeit nach dem Gau findet sich dann für den von Moctezumas Rache gestraften sicher ein probates Mittel zur Selbsthilfe. Facebook für die Hinterlassenschaft und Tüten aus Twitter falls einen der Brechreiz übermannt. Eventuell werden in knapp 2000 Jahren die übrig gebliebenen Pergamente von außerirdischen Weltuntergangstouristen entdeckt, der eine oder andere hirnentkernte kann doch schon mal loslatschen um den Inhalt von Wikipedia in ein paar Tonkrüge am Toten Meer zu stopfen.

Das neue Jahr kotzt mich jetzt schon an!2012_12_21Seitenanfang

Laudatio auf den dritten Oktober.

"Täglich grüßt das Murmeltier" und pünktlich zum heiligen dritten Oktober eines jeden Jahres hat der den neuen Bundesländern entsprungene Ossi als evolutionäres Bindeglied zwischen dem friesischen Ossi und dem bayrischen Bazi mit Anlauf versagt. Die Entwicklung lässt rätseln, ob ohne Unterschied zu "The Three Stooges" der Dümmste letzten Endes doch der Schlaueste war, diese Annahme drängt sich auf, bleibt jedoch in der Zukunft verschollen und unbeantwortet. Niemand lässt einen Furz um sich danach zu wundern, dass im Baumwoll-Feinripp ein neues "Leichentuch von Turin" zu erahnen ist; abgesehen von den selbsternannten Geschworenen im Gericht mit unserer gespaltenen "Deutschen Einheit". Die ollen verknöcherten Moserköppe, die sich wünschen, dass nicht zusammen wächst was zusammen gehört, stellen sich als Duellanten auf, um sich anschließend gegenseitig mit ranziger Butter zu bewerfen.

Die Welt ist großgeistig, hab ich immer gedacht.
Dabei sind alle Wünsche kleingeistig und "Ich"-bedacht!
Tolerant und nicht unnachgiebig (so war ich der Meinung) ist die treibende Kraft.
Was bleibt ist ein Hirngespinst, wenn Mensch sein "ich" entdeckt und das, was er will auch macht!

So kommt es (mit Inbrunst und der gleichen Wichtigkeit wie der Köttel, der den Arsch verlässt) zu ganzjährig betriebenem Regional-Chauvinismus, der dann am "Tag der deutschen Einheit" der Einfachheit halber weggelobhudelt wird. An der imaginären Kluft zwischen Ost und West stehen, als selbstüberschätzende Ignoranten, gut getarnt und schnaufend die Propagandisten beider Lager in ihrem Versteck und versuchen mit Gedankenfürzen Luftballons aufzublasen, deren fäkalsprachlicher Inhalt dann im Schutze von Omas Geburtstagskränzchen in den Äther abgelassen wird bis man Durchfall davon bekommt, um auch noch den letzten unvoreingenommenen Gedanken unbedarfter Vorschulkinder mit dem Humus dämlicher Stumpfsinnigkeit zu erwürgen. Wenn tief im Geist verankertes gammelndes Gedankengut - von geistiger Fäulnis und intellektueller Verwesung getrieben - an die Oberfläche schwappt verbreitet sich der verdorbene Geschmack des ewig Gestrigen. Die marktwirtschaftliche Übernahme des Ostens durch den Westen geht längst durch die umgekehrte geschickte Infiltration im gemeinschaftlichen Tagewerk eigene Wege. Die assimilierten Außenseiter in beiden Lagern blicken müde auf die mit Schrumpfhirnigkeit gebeutelten und Hasstriaden speienden Angstbeißer. In letzter Konsequenz hat der nörgelnde Hetzer nichts anderes als perfide Angst vor dem eigenen ganz alltäglichen Versagen. Überheblich grinsend mit arroganter Süffisanz versuchen diese zu suggerieren, man stünde über den Dingen anstatt mit beiden Füssen in der Scheiße. So scheint es äußerst praktisch, für jede Gelegenheit und Anlass den Schuldigen präsentieren zu können, denn die anderen waren's!

Prangert diese dösig dahinschlummernden Keime der Selbstüberschätzung an! Sperrt die mit Dummheit gefüllten "Mit-dem-Finger-auf-die-Anderen-Zeiger" gemeinsam in einen Zwinger!

Mein Flehen wird endlich erhört und beschlossen, dass es ignoriert wird, denn nach wie vor dackelt der Wolf im Schafspelz artig und gut getarnt in der Herde, hofft auf irgendeine Form des gesellschaftlichen Infarkts, damit er mit hoch erhobenem Finger, steif von gemeinem Stolz sagen kann "Ich hab's ja immer gesagt!". Ich werde in mein Nachtgebet aufnehmen, dass der zarte Keim der Hoffnung explodierend erblüht und sich alle anderen eines Tages umdrehen und einfach vorwurfsvoll auf diese zeigen, um zu sagen: "Das ist so einer, einer den wir nicht brauchen!"

Einen fröhlichen dritten Oktober!2011_09_25Seitenanfang

Viva la Revolución!

Man fühlt sich wie in den aufmüpfigen Jahren 1848/49 in denen mit Kugel und Schwert liberale Regierungen erkämpft wurden... oder wie 1917 als der russische Panzerkreuzer Aurora in Sankt Petersburg mit einem mächtigen Rülpser in Richtung Winterpalais des Zaren (ohne etwas kaputt zu machen) das Ende der "alten Weltordnung" eingeläutet und somit versehentlich deren Wiedergeburt bezweckte. Nach Paris, London, Madrid brennen nun auch die Autos in Berlin und Hamburg denn der Gemeine(!) begehrt endlich auf! Bedauerlicher Weise kann man bestenfalls an der Oberfläche des revolutionären Tiefsinns kratzen, denn dieser bleibt genauso im Verborgenen wie die Täter selbst. Eine gewisse Konjunkturschleuder als Positive Nebenwirkung, verursacht durch die Jungen Wilden mit Schluckauf im Hirn ist nicht zu verkennen, das konjunkturelle Vollwaschprogramm einer Abwrackprämie wie im Jahr 2009 wird jedoch noch nicht erreicht... also weiter so! Anarchosyndikalismus, Anarchopazifismus oder Anarchokollektivismus kann keinesfalls unterstellt werden. Die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest ist auch seit 1982 beantwortet... was soll das ganze also?2011_08_23Seitenanfang

Eine unerhörte Geschichte, oder: "Ein Restaurant" ... "von dem Du weißt, dass es nicht schmeckt" ... "und Dich dann wunderst, dass es so ist, wie Du befürchtest." (1)

Da hat sich jemand sehr viel Mühe gemacht in Norwegen, die ganze Gegend voll Landschaft zu kleben! Beachtlich wie sich der große imaginäre Landschaftsgestalter in kreative Trance entrückt, gedankenlos mit Extravaganzen in den Olymp spiritueller Schaffenskraft katapultiert und alles voller unnützer Hindernisse gebastelt hat. Skigebiete im August, aus gefrorenem Wasser gefertigte Kilometer dicke Schutzhüllen für Berge, Frauenfussballmanschaften... wer braucht so etwas Realitätsentrücktes wirklich? Zumindest bei Letzterem zeigt doch die Erfahrung, dass reine Possierlichkeit allein sich eher als ungeeignet herausgestellt und Jahrhunderte lang etablierte und erfolgreich getestete Verhaltensweisen sich als vollkommen geeignet herausstellen, weiterhin Bestand zu haben?! Doof ist nur, dass alles, was besteht auch irgendwann zugrunde geht, dass eine eher (Frauenfussballmanschaftsverehrungskult) und das andere später (Nationalismus). Der gemeine Norweger im allgemeinen, völlig unbeeindruckt von femininem Emanzipationskult und resistent gegenüber der Motivation intellektueller Eigenständigkeit ist als Nachfolger Thors, Gilingrs, Buris, Böthorns und Nörrs bestrebt und Willens, der Notwendigkeit Preis zu geben zu akzeptieren und zu nutzen, was das andere Geschlecht ihm zum eigenen Vorteil bietet. Standesdünkel und emanzipative Strukturierung sind Fremdwesen aus Mythologie und Sage. Anders dagegen verhält sich das Verhältnis zu dem, was vermeintlich nicht im eigenen Lande geboren, das gilt ebenso für den Spender des gehackten Mett im Supermarkt, wie für den integrationsbetsrebten deutschen Zuwanderer. Die Scheuklappe der Wahrnehmung grenzt im Leben das aus was der Wahrnehmung schlicht widerstrebt, das gilt für ethnische Zuwanderer genau so, wie für ethnische Extremisten in der eigenen Kultur. Norwegens erster Nagel im Sarg ist nicht der Anschlag auf der Insel Utøya oder jener in Oslo! Die hausgemachte Katastrophe hat eine Ursache, und der Nährboden revenchistischem und nationalistischem Gedankengutes beginnt bereits als Vorspiel durch Heldenprosa in den eigenen Medien... "10% der Luftwaffeneinsätze" und der "Abwurf der meisten Bomben über Libyen" wie es die größte norwegische Tageszeitung Aftenposten stolzerweise berichtet. Dabei bedienen sich Schmierfinken der Semantik längst vergangener Zeiten. Es ist genugtuend mitbeobachtet zu haben, dass die Norweger sich früh aus dem Angriff gegen Libyen zurück gezogen haben, allein der Grund keine Bomben mehr zu haben, trübt das pazifistische Abbild. Auch betteln beim Camper am Eisselmeer half nix... doof gelaufen, eventuell hätte man mit einem Sträußchen Tulpen mehr erreicht! Auge in Auge mit dieser fulminanten Niederlage wendet man sich anderen Dingen zu und ringt sich dazu durch garantiert und auf keinen Fall etwas zu ändern (...um den Touristen nicht zu überfordern). Das Land der Natur- und Tierschützer erfreut sich am Walfischsteak und probagiert Tierschutz nur für Tote, man erfreut sich am Ausbuddeln und scheinbaren Wiederbeleben, gibt dem Ganzen dann den Namen Tradition und rechtfertigt damit dramatische Fehltritte. Den Masterplan hinter der armseligen Fassade zu durchschauen, bedarf keiner großen Kunst, Walfischsteak bleibt eben Walfischsteak. Wen wundert's denn? Das Land erwacht gerade aus dem komatösen Dornröschenschlaf der letzten Jahrhunderte, um sich behutsam an die Realität zu gewöhnen. Um ein Bildungssystem zu etablieren, hat das schwarze Gold an Norwegens Küste mehr als dreißg jahre für den Eingeborenen geackert. Trotzdem hat der Bergbauer lieber einen Nachkommen, welcher der Ziege Gummistiefel anzieht und sich ausgiebiger Zoophilie hingibt, anstatt die temporale Differenz zu hinterfragen und die sich ihm bietenden Chancen zu nutzen... Gerüchten zu folge ist die Tradition ebenso wichtig wie eine einzigartige und unbefleckte Natur (2). Viel Spaß beim Urlaub in Norwegen!

(1) © Axel Fahnert
(2)
unbefleckte Natur ist das Resultat des 23. Juni jeden Jahres, bevor der Tourismus Hauptstrom das Land erreicht wird unter dem Deckmantel der Sommersonnenwende Unrat nach Walhalla geschickt...2011_08_13Seitenanfang

Rechtfertigung - oder: Warum es Ameisen nie nach Australien schaffen...

...abgesehen von dem großen Portrait auf der Startseite, ist jedes Bild dieser Homepage ein Link und außerdem Zweck seiner selbst. Irgendwo geht immer was auf oder zu oder (wie im gesamten restlichen Internet) unter Umständen auch gar nicht. Alle Links führen (hoffentlich) immer irgendwo hin; alles sollte somit auch nativ funktionieren, so dass der Purist mit einem Browser ohne Javascript Unterstützung etwas sehen kann... sogar der "Private Homepage - Seitenbetrachter", der nur einen Textbrowser sein Eigen nennt, kann was erkennen. Lediglich auf Text konnte und wollte ich nach langen Erwägungen nicht verzichten, um dann auch noch letztlich dem Webseitenbesucher, der "nichts" als sein Besitztum benennt, die Möglichkeit zu geben, mich auf diese Weise zu besuchen.

Die Ameisen

In Hamburg lebten zwei Ameisen,
Die wollten nach Australien reisen.
Doch in Altona, auf der Chaussee
Da taten ihnen die Füße weh,
Und da verzichteten sie weise
Dann auf den letzten Teil der Reise.

(J. Ringelnatz)

...leider kann ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und volle Kompatibilität erheben (erinnert sich noch irgendwer an die "Fraggles", die da sangen "...denn manchen kann man´s recht oft tun, doch allen eben nie..."?) also tu ich´s den Ameisen gleich, bohre mir (noch) kein Loch in´s Knie und verzichte freiwillig darauf, den letzten Teil der Reise machen zu wollen, ich hoffe nur, meine Bemühungen sorgen trotz allem für Unterhaltung.2009_04_01Seitenanfang

geistige Entwirrung! - oder: Die anderen konnten´s schon.

selfhtml logo ... kann ich an dieser Stelle sagen und hoffe, damit meiner Pflicht und Schuldigkeit wenigstens im Geringsten genüge zu tun. Jedem, der sich auch nur ansatzweise mit HTML & CO auseinandersetzt, kann ich sowohl die SELFHTML- Dokumentation, als auch das SELFHTML- Forum wärmstens ans Herz legen. Das unglaublich umfangreiche on- und offline Angebot rund um SELFHTML läßt kaum eine Frage unbehandelt.

Zeigt man ein wenig Engagement und Interesse, so wird man (nahezu) immer auf einen guten und richtigen Weg zur Lösung geschickt. Aber Vorsicht, es könnte vorkommen, daß man sich plötzlich nicht nur mit der Technik des Scriptings und Programmierens auseinanderzusetzen hat, sondern auch mit den Basics und allem voran den Konflikten betreffend Ästhetik vs. (Programmierer-[?]) Ethik.2008_04_01Seitenanfang

For English native speakers and for people with English as a second language, I would firstly like to apologize, secondly I would like to attempt to give you an explanation and thirdly well ….. My English leaves much to be desired I fear.

My story starts “once upon a time a guy called Torsten had an urge to announce an ambitious target by realizing a website. From a short time after the beginning of this web project I’d began to anticipate the intention of learning to create web sites: “The journey is the reward.” And the reward is’nt to create webpages but unreadable content e.g. pictures with always identic filenames makes me invisible for the crawler and web-bots like GOOGLE, YAHOO and anything else… All things considered these are the essential reasons for all that content you can read here.

The ultimate ambition of every official website is not only to get as many “clicks” as possible but to supply every interested person with as much information as possible. This fact does not necessarily comprise a valuation of its content. In most cases on the World Wide Web the meaning and content are two different things. I hope however, that the results of my efforts will definitely be positive. I would like to fulfil minor accomplishments of art despite the fact that there is most probably no money-making in it.

Is there anyone out there who is taken by my pictures?

What you can see in my pictures here is colour or texture (structures); sometimes a combination of both. The topics of the photos may, for many people, not be apparent. This fact may be unknown to picture-hunters but most web-watchers think alike. All these words are for the other website viewers! A flicker of hope for my efforts is when I receive really legitimate e-mails (the official mail address can be found under “contact”). However, I will continue in my photographic efforts even if it is in “slow motion”. I try to show my ideas in photography by capturing the “smaller” facts of life. Most of the photos can be classed as that of a documentary nature. However, light, shadow and a variety of different angles of focus make them more interesting in my opinion. What do you think?

My actual intention is to reach one specific group of surfers i.e. those who seek to find an idea for a picture. Some visitors e-mails are enough to motivate me to carry on in this way. A German proverb says : “Was lange währt wird endlich gut!” which means, that if one waits long enough then one can reap the fruits of ones endeavours or, in other words, one is rewarded for ones efforts.

Right from the beginning of my “on-line life” it was my intention to write this page in English but, to date, I found it almost impossible. This could have been due to my laziness and most definitely due to my lack of the English language. However, may a little luck pass my way in future and I´ll be able to present this website to you in English. (In the next century we´ll read us here again to check out the validity of this fact ;o)

This little homepage is a presentation of my photos that I seek to show people. In my opinion, no explanation of these photos is necessary. The pick of the bunch may be a single photo or a series of photos that speak for themselves. My sincere wish is that you find a photo that suits your taste.

Now I am all set up to answer your questions bear with my English from now on!

Trusting that you will find pleasure in viewing the “gallery”. Be inquisitive and follow the motto “click every pic”.01_27_2008Seitenanfang

Ich muss euch sagen es weihnachtet sehr...

Für viele ist die Normalität wesentlich banaler, doch da ich irgendwann von der schönverklärten Weihnachtsillusion befreit wurde und nunmehr als gestörter Festtagslegastheniker mein Dasein friste, stelle ich immer mehr fest, dass das Fest im Sinne seines Inhalts so wichtig geworden ist, wie ein Furz im Durchzug! Ist es wirklich sinnvoll, die feiernde Volksfront durch allgegenwärtige omnipotente (Kauf-[?])Kraft entscheiden zu lassen, ob während der Huldigung die Götze oder der Kommerz der Geist des Ganzen wird? Es grenzt schon an Revoluzer-Power, wenn die Handelsketten jedes Weihnachten in jedem noch so schönen September (und hier auch wieder jedes Jahr einen Tag früer) einläuten. Wenn das so weiter geht, reisen wir irgendwann in der Zeit zurück und sind plötzlich ein ganzes mentales Jahr jünger! Sind wir so verkommen in steter Erwartungshaltung ein theoretisches "Happy End" zu suchen, das doch praktisch unmöglich ist? Lässt sich der Inhalt vom Weltlichen trennnen oder ist es uns wenigstens vergönnt, Ruhe und Besinnlichkeit zu finden, die offensichtlich niemand sucht? Doch wehe dem, der sein freches Querulantenmaul aufmacht und mit dem knöchernen Zeigefinger wedelnd gegen irgendeinen Missstand wettert! Jede Art von Kritik wird erstickt und geht unter im Tumult der rennschildkrötenartigen schenkungswütigen Sammler und Jäger. Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht, das gilt auch für Halb- und Binsenwahrheiten und sogar für gequirlte Scheiße. Zum Glück finden sich immer genügend Allesaussprecher, die ihre Thesen in die Welt blähen... T.A.F.K.A.W. (The ashole formerly known as WEIHNACHTSMANN) wird sich auch in diesem Jahr durch die Schornsteine jedermanns quälen müssen, doch im Regelfall sehen die Kleinen und Großen lediglich den Wald vor lauter Bäumen nicht (oder den Weihnachtsmann vor lauter Geschenken...) aber auch hier ist Abhife nah, denn mit einer gehörigen Portion Arschvoll reiht sich jeder Nachwüchsler in das Hirarchiegefüge harmonisch ein und spielt für die lieben Eltern das, was sie sehen wollen. Dabei sind jene, welche sich bewußt abgrenzen und sich außerhalb des vermeintlich von der Mehrheit gefühlten Mittelmaßes bewegen, die Paradiesvögel, die Andersartigen, welche vom Mop, mit seinen mühsam erlangten Vorurteilen und hündischem Toleranzgefasel bestenfalls belächelt werden. Bevor die Kündigung der Homo Sapiens Körperschaft droht, verfällt man doch lieber in hoffnungslosen Optimismus, sich durch einreihen in uniformierte Depressivität, auf Grund okkulter Relikte, wenigstens eine Weile in eine Realität entziehen zu können, die nur dann wahr und unterhaltsam ist, wenn sie möglichst unrealistisch ist!2007_11_24Seitenanfang

Offener Brief an den fraktionsfurzenden Bruno Gollnisch...

(hoppla, jetzt geht wohl der Westerwelle mit mir durch?) ...die Erfindung des Lebens ist gleichermaßen die Erfindung der Evolution und Entwicklung jedweder Art, und für sie Herr Gollnisch bedeutet das: der Versuch einen Fehler zu leben (gemeint ist das sinnlose Unterfangen, die biologische Masse separieren zu wollen) wirkt geradezu lächerlich (wie ist eigentlich ihr Prozess wegen der Holocaust Verleumdung gelaufen?) mitten in einer Ära, wo die Zivilisierten und Entwickelten dabei sind, sich ein neues Gondwana zu schaffen, in dem wir mit allem, was uns Mobilität verleiht, aufeinander zudriften, ist die Gründung einer rechtsextremen Fraktion im EU-Parlament nur eine Farce der Ewiggestrigen (sagen sie mal, hat Alessandra Mussolini - die Enkelin - eigentlich große Füße? auf der Playboy Titelseite von 1983 kann man das leider nicht so recht erkennen) das alte Gondwana ermöglichte die Verbreitung einer Spezies, unser heutiger, technisch, mit Flugzeugen, Schiffen, Bussen, Automobilen und Bahnen erzeugter Superkontinent ermöglicht nicht nur die rasendschnelle Verbreitung moderner Seuchen wie SARS oder AIDS; Nebeneffekt der Verbindung auseinander gedrifteter Kontinente ist das Zusammenführen des alten, ewiggleichen Erbgutes, das verhindert auch kein Politiker und Fraktionsvorsitzender.2007_02_01Seitenanfang

Stagnation ist der neue Motor...

Ein erfolgreiches Jahr 2006 beinhaltet für die betagten Berufsjugendlichen und selbstverpflichteten Frührentner lediglich dessen Abschluss. Der Auftakt in ein unbenutztes Jahr ist häufig Gelingen genug. Der eine oder andere ist wohl Evolutionsverweigerer aus Gewissensgründen und kann das Jungfräuliche auf keinen Fall als Präsent sowie Chance annehmen. All dies ruft peinvoll verspanntes Lächeln hervor, denn die Welt dreht sich reibungslos weiter und wir Nachwuchsmenschen hasten so schnell wir fähig sind im Kreis. Alle die vor lauter selbstverliebter Ekstase Speichelfäden sabbernd und Lebenssaft rotzend alles geben und blind und am vermeintlich gemeinsamen Strang zerrend, mit dem stoischem Blick auf das immergleiche feststehende Ziel losstürmen, müssen über kurz oder lang registrieren: » LEIDER WAR’S DANN DOCH NUR EINE RUNDE MEHR «. Neue Gedanken sind das Toxikum des Bewährten und schwarze Schafe sind ausnahmslos Monster! Wenn irgendwer das Licht am Ende des Tunnels zu sehen glaubt und vollständig unverkrampft versucht, das zu seinem Ziel zu erklären, bekommt unsanft verdeutlicht, dass er jene, die vorwegmarschieren nur überholen kann, wenn er rückwärts rennt. Wir machen unsere Kornanomalien schon immer selber, doch die beim emsigen Kornkreistreten abrupt aufsehen meinen sogar, der Berg hätte sich bewegt... Also versuchen wir’s noch mal, entwickeln die nötige Katastrophenphlegmatie und Restlockerheit, tun schön die Arschbacken zusammen kneifen, Brust raus und los geht’s! Ich wünsche allen nachträglich das schönste neue Jahr der Welt, meine Damen und Herren, werden Sie doch bitte nicht litterariophobisch!2007_01_03Seitenanfang

Der Reichtum der Kirche hat sie so arm gemacht ...

Puh, was sind wir heute wieder gesellschaftskritisch, denn die Fotoserie, die jetzt hochgeladen wurde (klick) ist weit mehr Kritik als Darstellung. Mit dem Titelzitat von Anke Maggauer-Kirsche hoffe ich zumindest eine eigene differenzierte Denkweise zum Thema Kirche zu fördern... wem das nicht reicht, der sollte sich mit folgendem Artikel im Göttinger Brief auseinandersetzen!2006_12_11Seitenanfang

Wo, verdammt noch mal ist das Problem...

...irgendwie war es schon immer so und auch anders, man will und kann, aber man Will nicht, vom Können ganz zu Schweigen, gelle? Vielleicht ist auch das Meiste gewollt und nicht gekonnt... wie auch immer, was das angeht, bin ich hier in allerbester Gesellschaft, denn des Papstes Wille soll ja unser Himmelreich werden und vielleicht wird es das auch, zumindest für jene, welche diese als "Benedikts Lächel-Offensive" (Quelle: "Der Tag", die tägliche Onlineausgabe des Spiegel vom 28sten 11ten 2006) bezeichnete Farce als wirklich hilfreicher Annährungsversuch zweier Religionen verstehen. "Das ist keine politische Reise" hat er gesagt. Seit Otto von Corvins "Pfaffenspiegel" bin ich vom Politizismus kirchlicher Annährungsversuche überzeugt, ...darf man neuerdings Schwindeln? Wie schafft man eine verständigungssuchende Basis? Fangen Revolutionen nicht immer "unten" an? Hm... gibt es Wunder? Ist die Pille böse? Ist Shiva der falsche Gott weil er zu viele Arme hat? Muß man denn immer wieder beweisen wollen, dass ein Körper den anderen nur verdrängt und nie durchdringt? Welche Sehkraft haben gesunde Hühneraugen...2006_11_30Seitenanfang

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen...

...ich habe wieder eine Fotostrecke; leider muß ich sagen: hervorgequält. Momentan geht´s ned so doll. Hast du, verehrter Leser schon mal was von ERA (Entgelt - Rahmen - Abkommen) gehört? Die größte Verfehlung seit Entstehen der Gewerkschaften macht mir im Augenblick schwer zu schaffen, das Ergebnis liegt mir wie ein fetter Kloß im Magen. Dabei brüsten sich die Gewerkschafter in 20-jähriger Verhandlung endlich mal was gerechtes geschaffen zu haben. Einen Meilenstein sozusagen... Stimmt, das ist eine monumentale Verschlimmbesserung zugunsten der Arbeitgeber... ich werde das dumme Gefühl nicht los, daß mit ERA die nicht existierende "große Hälfte" der Arbeitnehmer um einen Teil ihres Gehaltes gebracht wurde...2006_11_22Seitenanfang

Eine fotografische Geschichte mit Bildern oder eine Bildergeschichte mit Fotos in fünf Akten.

...so manches mal sitze ich einfach nur herum und weiß nichts mit mir anzufangen,die schönste sache der welt ich träume vor mich hin, ich überlege mir, welchen tiefgründigen und unerklärbaren Sinn die Welt hat und versuche dabei nicht die Augen zu verschließen oder die rosarote Brille zu tragen. Ab und an macht es auch Spaß einfach so zwischen den Zehen herumzupulen, ich weiß noch nicht einmal wieso. Ich verspreche mir weder von dem einen,zwischen den zehen puler noch von dem anderen irgendeinen Erfolg. Niemals wird jemals Jemand eine Erklärung für "die Erklärung" finden und niemals wird jemals Jemand auf eine Erdölquelle zwischen meinen Zehen stoßen, somit kann man weder das Eine, noch das Andere in Frage stellen, oder das Eine oder Andere behaupten.

Hier an dieser Stelle finden sich keine philosophischen Tiefgründigkeiten oder bittendes Gewimmer nach dem Schiff, nach der Arche, welche nie kommen wird und die mich von dieser Insel des Irrsinns retten soll. Die Frage "warum bin ich nicht reich und schön" stellt sich auch nicht.

Die Bitte um ewiges Glück und Frieden für die Welt der "Generation of peace",arche noah die heute und in den kommenden Jahren frohlockend bereit ist, die Verantwortung für alles was einmal gewesen, drängend und mit Bestimmtheit an die nächste jungfräuliche noch unbedarfte und gleichzeitig schon verdorbene Generation weiterzugeben. Eine Brut von Nachfahren, die in den achtziger Jahren der vergangenen Jahrhunderts als "No Future Generation" verschrien war und die heute vielleicht die nachdrängenden Jungen und somit die bereits aus ihren eigenen Kindern bestehende Bevölkerungsschicht sowohl als die "Self destroyers", als auch als "Die jungen Wilden"meine eltern in begleitung meiner tante, der fotograf ist rudi stüber gewesen bezeichnen würde. Das Bestehen oder Versagen einer von ihnen soll jetzt nicht diskutiert oder in Frage gestellt werden. All das ist nicht Gegenstand und Botschaft meiner fotografischen Jahresrückblicke, deren schlußendlichen Zusammenhang letzlich nur ich zu erkennen vermag.

Dröges Geschwafel und Tiefsinnigkeiten, denen ich selber kaum folgen kann und wie man sie nur ungern lesen wird.ich vor cirka tausend jahren Wo ist denn hier die Information, der immer wieder geforderte content? Der Leser darf sich wundern, weil alles in sich nicht schlüssig scheinen mag und sowieso nicht zum Inhalt einer Foto- Homepage passt. Man könne meinen, ich fische hier im trüben Wasser. Seien sie versichert werter Leser, dem ist nicht so. Mein Schaffen und Wirken hier soll freilich als redlich anerkannt werden, wenn ich dabei nicht die typische Erwartungshaltung erfülle, erwarte ich dagegen von jenem, der sich meine Ergüsse hier gefallen lässt, ein Mehr an Flexibilitätmein bruder vor cirka siebenhundertfünfzig jahren als es jede Suchmaschine zulässt. Die Frage nach dem Recht haben ist hier nicht anwendbar, denn das Recht ist hier auf Jedermanns und nicht auf des "Jungmanns" Seite. Ich habe und nutze das Recht, keine lehrreichen Geistesblasen über die Hyperfokale Distanz oder den Nodalpunkt zu hinterlassen und vom Zonensystem habe ich sowieso kaum Ahnung.sonnenblumen beat (Mein Zonensystem begründet sich auf eine historische Ära und auf einem Weltbild, und hier gelte ich nur in sofern als Spezialist, als das ich ein Ossi bin.) Ich bezweifle, daß es Sinn macht, eine weitere Domain mit Halbwissen über Dinge vollzustopfen, die man leicht mit jeder Suchmaschine, in fast jeder Sprache zu Hauf im WWW findet. Lehren können andere viel besser und lernen kann man auch prima, wenn man sich ein Buch kauft. Um es nicht durch die Blume zu sagen: Du lieber Leser hast das Recht, daß von mir feilgebotene anzunehmen und dir Gedanken darüber zu machen oder es zu lassen...2006_07_24Seitenanfang

Lightbox JS v2.x von Lokesh Dhakar, die Zweite

...als eingefleischter Lightboxfan kann ich das Script von Lokesh mit einer kleinen Änderung präsentieren. Die Funktionalität bleibt genau wie unten beschrieben erhalten, hinzu kommt allerdings ein Loop. Mit Erreichen des letzten oder ersten erkannten Bildes einer Serie setzt sich die Präsentation am Anfang bzw. am Ende fort und startet erneut von vorn oder beim rückwärts Blättern von hinten. Hier kann man sich das geänderte Lightbox JS v2.02 downloaden. Danke an Jörn, der mir das Teil umgebastelt hat. Das Script muß dann nur noch gegen das originale "lightbox.js" aus dem Downloadpaket von Mr. Dhakar ausgetauscht werden. (siehe unten)2006_05_23Seitenanfang

Lightbox JS v2.x von Lokesh Dhakar

...ist ein Werkzeug zur Präsentation meiner Fotos. Zusammengehörende Fotoserien (die zugegebenermaßen in meiner Bildersuppe nur schwer zu lokalisieren sind) können mit Hilfe von Lightbox in der vergrößerten Ansicht durchnavigiert werden. Die jeweils rechte und linke Bildhälfte sind ein "vorwärts" oder "zurück" Link. Die umfassenden, aber genau so einfachen Möglichkeiten der Konfiguration dieser DHTML Bibliothek sorgen sicher bald für eine weite Verbreitung im Internet. Hier geht´s zur Downloadseite von Lightbox JS v2.0 und auf http://www.huddletogether.com findet sich ein offenes Blog, das neben Meinungen auch die Möglichkeit zur Supportanfrage bietet. Für die Präsentation einzelner Fotografien ist die nicht mehr weiterentwickelte Version eins von Lightbox interessant, da sie um einiges schlanker daherkommt...2006_05_10Seitenanfang

neue Bilder braucht das Land

...zumindest jedoch ein neues Format für die Großansicht meiner Fotos. Bisher puristisch der analogen Fotografie verbunden und treu, werden alle folgenden Bilder einen digitalen Ursprung haben. Der Umstieg von meinem bevorzugten Kleinbild- Negativstreifen auf eine nagelneue CF- Speicherkarte erfolgt nicht unbedingt zu einhundert Prozent aus Überzeugung. Abgesehen vom geradezu ewig währenden Prozess und der Langsamkeit der Digitalisierung eines 35mm Negativs ist der gewöhnliche Kleinbildfilm kaum noch erhältlich und avanciert außerdem zum Luxusartikel. Früher noch flächendeckend in allen nur denkbaren Qualitäten erhältlich, läuft man sich heute selbst in Großstätten die Hacken wund, um überhaupt noch brauchbares Material zu erhalten. Mit dem Untergang der Filmsparte bei Agfa ist auch einer der wenigen professionellen Farbnegativfilme vom Markt verschwunden (Agfa Ultra / Agfa Optima) äquivalentes Material mit der Auszeichnung: "Superpreis! ab €6,49" z. B. von Fuji oder Kodak verursacht Bauchschmerzen und ein Loch im Urlaubsbudget. Verbraucht man in den paar Tagen, die zur Verfügung stehen zwanzig bis dreißig Negativstreifen und hat dabei vielleicht eine Ausbeute von zwei bis fünf Prozent an brauchbaren Fotografien, dann armortisiert sich der Umstieg auf die digitale Fotografie möglicherweise innerhalb eines Jahrzehnts (den restlichen Jahresverbrauch an Negativmaterial mit einbezogen). Mein ganz persönlicher Einstieg in die digitale Lichtbilderzeugung (ist ein digitales Bild ein Lichtbild?) ist also keinesfalls ein Loblied auf den vermeintlichen Siegeszug der Technik, vielmehr eine Hommage an die sterbende Ära des Kleinbildnegativs. Es wird keinen Enkel mehr geben, der irgendwann die Kiste von Opas Dachboden holt, in der die alten Papierabzüge schlummern... der Enkel muß sich mit der Datenrettung irgendwelcher rudimentär erkennbaren Dateireste in einem längst vergessenen und möglicherweise inzwischen völlig unbekannten Format herumschlagen. Wird "der Enkel" einen solchen Aufwand betreiben oder gibt es in ferner Zukunft keine Bilder mehr von Opa in jungen Jahren? Nichts desto trotz, die neuen Fotos im neuen Format sind vorerst im Bereich » extra « zu finden und werden sich später mit denen im begonnenen Jahr vermengen2006_04_27Seitenanfang

webaid by google

...gerade jetzt, wo ich feststellen durfte, daß Google bisher lediglich meine Startseite ausgelesen hat, kam ein Vögelchen geflogen und hat mir etwas zugezwitschert. Google bietet einen kostenlosen Dienst und Service an, der sicherstellen soll, daß Webmasters Liebling korrekt vom Googelbot indiziert wird. Hier gibt´s mehr zu diesem Thema... Außerdem wird es langsam mal Zeit, etwas Altbekanntes zu publizieren. Jeder,der seine Seite pushen will, sollte zumindest Wissen, was das Open Directory Project bietet, dieser Link führt zu der Version in deutscher Sprache, man sollte sich zuvor unbedingt mit dieser "Info" vertraut machen...2006_04_27Seitenanfang

quick and dirty...

Service available... ab sofort kann sich jedermann live und in Farbe hier, als auch im Bereich » ? « über den Google-Page-Rank dieser Internetpräsenz informieren. Ein kostenloser Onlineservice von http://www.rankinfo.org ... (allerdings gibt diese magere Zwei noch keinen Anlass zum Freudentaumel)2006_04_25Seitenanfang

zwischen 15° und 23,7° südlicher Breite so wie 173° und 179° westlicher Länge

...und damit auch westlich der Datumsgrenze, wohnt ein Mann, welcher (in den frühen Neunzigern so eben um siebzig körpereigene Kilogramm erleichtert und zu diesem Zeitpunkt nur noch federleichte zweihundertzehn tausend gramm schwer) mir heute die Möglichkeit bietet, einmal im Leben im puren Luxus zu schwelgen. Der Name dieser bemerkenswerten Person ist Taufa'ahau Tupou IV. von 'anga Fakatu'i 'o Tonga. Dies geschieht seinerseits nicht einmal aus Eigennutz. Sein Geheimnis ist der Besitz einer eigenen Top-Level Domain die, wie nicht anders zu erwarten mit "*.to" endet. Der Gemeinnutz an der Sache ist die Stärkung einer doch eher kränkelnden Wirtschaft in diesem paradiesischem (und für uns Europäer fast unerreichbaren) Inselreich. Um nun auf meinen unermesslichen Luxus zurück zu kommen, jener zeigt sich im Besitz des Domainnamens http://jungmann.photo die Frage warum das ein unermesslicher Luxus für mich ist, muß der hier lesende Surfer allerdings schon selbst klären. Meines Erachtens dürfte sich das als keine wirkliche Hürde herausstellen.2006_04_19Seitenanfang

Whow... (oder: "Alles neu macht der M... [ärz]")

...in den vergangenen Wochen habe ich soviel dazugelernt, daß ich´s selber fast nicht aushalte (unter anderem auch, daß weniger oft mehr ist, oder daß die Basistechnik eine gut gecodete Seite ausmacht...) wenn man geneigt ist, mir nicht zu glauben, dann kann man gerne bei Herrn G. aus G. das Gegenteil erfragen. Damit ging auch oder vor allem die zwangsläufige Neugestaltung meiner Webpage einher (siehe unten) die man jetzt, zwar mit teilweise bekanntem Inhalt, allerdings in neuem Browser- und Anwender- freundlichem Design erfahren darf. Ich wünsche euch viel Freude beim Stöbern und mir ganz derbe viele Klicks...   ;o)2006_03_29Seitenanfang

Retrospektive...

jungmann.photo im Wandel der Zeit. mir ist noch eine Screenshot vom Anbeginn der Entstehung dieser Domain in die Hände gefallen, und um die Veränderungen im Laufe der Zeit zu dokumentieren, hab ich vor dem Seitenumbau schnell noch das aktuelle Layout gesichert. Der Sinn und Zweck von jungmann.photo hat sich allerdings nicht geändert, die Page ist vielleicht etwas "erwachsener" geworden, das wars...2006_03_26Seitenanfang

Alles ist doof! Blümchen: doof! Geschenke: doof! Firefox: doof!...

...kleiner Nachtrag, eigentlich nicht erwähnenswert: Ich protestiere gegen die Weiterentwicklung von Software! ;-) Jetzt, nachdem ich mich schon über ein Jahr nicht mehr meiner Seite gewidmet habe, muß ich mit Grausen feststellen, daß Mozilla-Firefox das Menü meiner Page nicht mehr so darstellt, wie es mal gedacht war (ein Hoch auf den Internetexplorer... siehe unten!). Gültig für Version 1.5 und wahrscheinlich auch höher. Für die Bereinigung des Bug´s gilt Gleiches wie im vorangegangenen thread beschrieben...2006_02_14Seitenanfang

Bastelkrampf...

...der liebe Bill (Gates) versucht offensichtlich den unwissenden Webseitenbastler in den Wahnsinn treiben zu wollen, ab Version 6.0.2900.2180.xpsp2... usw. usf. bla bla bla meckert der liebe Internetexplorer über meine Java-Scripts und behauptet ´s wär was Active-X-iges drin versteckt. Lieber USER, dem ist nicht so! Ich verspreche hoch ... und so weiter, daß sich in meinem Seitenquelltext weder was Böses, noch etwas Gefährliches versteckt. Meine Seite kann also beruhigt freigegeben werden. In einer Million-Trillion-Zilliarden Jahren werde ich das Problem mal angehen und versuchen, es auszumerzen *ggg* (am Rande: nicht vergessen, den Pop-up Blocker zu deaktivieren, mir ist unbegreiflich, wie ein Browser ein vom User selbst initiiertes Pop-up blocken darf?! das ist die reine Bevormundung, oder? (-: )...2006_02_14Seitenanfang

workflow...

...kann man das nicht nennen, trotz allem und gemäß dem Motto "dem Glücklichen schlägt keine Stunde" habe ich das erste Thema in 2005 eingestellt ;-O ...2006_02_14Seitenanfang

...vertraulich

...leider hat Microsoft seinen eigenen Browser kaputtgemacht und die Unterstützung für das Handling von Username und Passwort in HTTP und HTTP mit SSL oder HTTPS URLs stillgelegt. (näheres unter http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;[LN];834489) Für User, die das böse Update drübergebügelt haben, wurde hier ein funktionierender Login installiert: LogIn2005_02_26Seitenanfang

...still ruht der SEE

...Flaute beim Homepagebasteln, keine Zeit für gar nix! Außerdem ist mein Form-Mail Script kaputt, die erscheinende Fehlermeldung bitte ich höflichst zu ignorieren, das Ding funzt trotzdem ...Also nochmal für´s einfache Gemüt: Wenn jemand Mails über einen der zur Verfügung gestellten Links verschickt und nach dem Benutzen des "Anfrage senden" Buttons eine Fehlermeldung erscheint, kommt die Post trotzdem bei mir an. Providerwechsel, Standortwechsel, Wechsel des sozialen Umfeldes bereiten mir einige Schwierigkeiten...2005_08_11Seitenanfang

...Bilderschmuggel

...wie man sehr gut am Datum erkennen kann, habe ich in den Bereich "topics-2004" noch ein paar Bilder geschmuggelt, die zweifellos in meine Sammlung gehören und auch in das vergangene Jahr. Viel Spaß beim Stöbern...2005_02_27Seitenanfang

...tärä, et looft!

...endlich hab ich´s gebacken bekommen, die Kiste läuft, ja lieber Opera- oder Netscape- oder Mozilla-Firefoxnutzer, sie läuft mit all diesen Browsern und selbstredend auch mit dem MSIE. Getestet wurde mit folgenden Browserversionen auf einer W2k Workstation:

MSIE_6.0.2800.1106
Opera_7.23 Build_3227
NS_7.01 Mozilla/5.0 Gecko/20021120
Firefox_0.9.2 Mozilla/5.0 Gecko/20040707

Zu allem Überfluß liegt unter "topics" "2004" auch noch ein neues Thema... Viel Spaß beim Ankieken!2004_07_29Seitenanfang

...is nix mehr mit "Sauseschritt"

...ich hab´s geschafft, und wie versprochen ist ein brandaktuelles Thema soeben online gegangen.

Außerdem hab ich noch was für alle, die schon immer nach einem Tutorial für den Befehlszeilen- interpreter von Windows gesucht haben. Der Download enthält eine *.txt Datei mit allem, was ich dazu gefunden habe. Die guten alten DOS-Befehle, die zwar noch aus Kompatibilitätsgründen unterstützt, aber nicht mehr ausgeführt werden, wurden einfach weggelassen. Sollte jemand auf die Idee kommen, das Ganze ausdrucken zu wollen; mit einer kleinen Schriftart (z.B. Lucida Console/ Standart/ 8... Monospace empfohlen!) wird der Druck 84 Seiten lang (Querformat!).2004_06_17Seitenanfang

Webmasters Lieblinge... - oder: Tipps für ein erfolgreiches Webprojekt...

w3c logo xhtml 1.0 validierungSehr geehrter Seitenbesucher, Sie betrachten hier das Ergebnis einer interoperabel codierten Web- Seite. Als Zertifizierung und Beweis, daß dies so ist, darf man (in diesem Fall also ich) seinen Quellcode mit den grafischen Links des W3- Konsortiums schmücken. Das W3C selbst schreibt nach der Validierung: " ... This means that the resource in question identified itself as "XHTML 1.0 Strict" and that we successfully performed a formal validation using an SGML or XML Parser (depending on the markup language used) ... "validome logo xhtml 1.0 validierung Alternativ kann man sich auch des Validome- Validierungs- Service bedienen. Validome ist ein nichtkomerzieller webbasierter Dienst in deutscher Sprache.

w3c logo css validierung Gleichermaßen, wie es eine Validierung für korrektes HTML oder XHTML gibt, besteht diese Möglichkeit der Quelltextüberprüfung auch für CSS, das Ergebnis ist nebenstehende Grafik auf meiner Seite. (Wobei die deutsche Version des W3C- CSS- Validators um einiges pragmatischer ausfällt, als die für XHTML, nämlich: "Dieses Dokument wurde als CSS validiert!")

Jedes HTML Dokument meiner Seite hat o. a. Validierung bestanden, ich behalte mir vor, dies hier an Eides statt zu erklären, anstatt die W3C Grafiken auf jede Seite zu pappen.

...trotz dessen, daß die Suchmaschinen- Auffindbarkeit (´s)- Besessenheit bereits einen erschreckend, oder sogar beängstigend hohen Level erreicht hat, muß ich der Gerechtigkeit halber eine doppelte Nutznießung gestehen, denn bei Ranking-Hitshttp://www.ranking-hits.de/ bekommt man einen nahezu identischen Webservice geboten, wie im Beginn des Absatzes zuvor aufgeführt... sollte jemand wirklich herausfinden wollen, wie das mit den Page Ranks funzt, dann ist die Quelle allen was man noch wissen will http://de.wikipedia.org, abgesehen davon gibt es hier http://www.ranking-hits.de eine Unmenge Tools zum Kontrollieren

google directory and sitemap service...Google Sitemaps (Beta) ist ein kostenloser Google Service, Google Konto anlegen und schon ist Google Sitemaps nutzbar. Sinn der Übung ist ein vereinfachtes Spydern des Webspace durch den Googlebot, um sicherzustellen, daß alle Projektseiten entsprechend ihren Aktualisierungsintervallen vom Crawler indiziert werden. Google selbst schreibt dazu: "Google Sitemaps bietet Ihnen eine einfache Möglichkeit, alle Ihre URLs an den Google- Index zu senden und ausführliche Berichte über die Präsenz Ihrer Seiten auf Google zu erhalten. Mit Google Sitemaps können Sie uns automatisch über Ihre gesamten Webseiten auf dem Laufenden halten sowie darüber, wann Sie Änderungen an diesen vornehmen, um die Verbreitung Ihrer Webseiten im Google- Index zu verbessern." Das sind ja rosige Aussichten oder? ;o)

mein allerliebster lieblingseditormein zweit-liebster lieblingseditor ist leider ein wenig instabil aber cool Meine beiden Lieblingseditoren, welche auch diese Seiten beackern dürfen, mit einer Menge Features, die ich (noch?) nicht benötige, gibt es erstens bei http://www.tswebeditor.tk/ und zweitens bei http://notepad-plus.sourceforge.net/ zum kostenlosen Download. Updates, Add- Ons, Language Packs für den tswebeditor und vieles mehr findet man beim Open Source Project http://tswebeditor.tigris.org/.


alles was der Surfer sucht und begehrt...eine Schlacht um Zwietracht und Differenzen bringt die Disskussion über das "Open Directory Project" hervor...das größte von Menschen erstellte Onlineverzeichnis Fraktionen vertreten sowohl das Pro- als auch das Contra zum Thema "Do domoz really help webmasters?" Nichts desto trotz bin ich bereit; oder gerade wegen dieser Kontroverse, nutze ich die mir angebotene Leistung und somit das Listing im wirklich großen Webverzeichnis vom Open Directory Project.

Poodle...Um beim Volks- und Breitensport der Webdesigner mithalten zu können: betrachten sie ihre Website doch einmal mit den Augen einer Suchmaschine, Poodle (der Online- "Prophet") ist am Start, um aufzuzeigen, was ein gewöhnlicher Bot, Crawler oder Spyder entdeckt, wenn er die angegebene Webadresse durchforstet. Allerdings möchte ich an dieser Stelle meine Missbilligung zum Ausdruck bringen, über jene SEO Fanatiker (SEO = Search engine optimization)OnlineProphet - is watching you *ggg* für die sich die Optimierung als Selbstzweck etabliert und für die sich der Seiteninhalt der Suchmaschinen Auffindbarkeit unterordnet und denen es egal ist, welche Informationen sie letzten Endes transportieren. Sicherlich gilt für uns alle: Idealismus ist das Hobby für jemanden, der sich so etwas leisten kann... aber nichtsdesto trotz ist das Wissen, um die Möglichkeiten kein Freifahrtschein für Betrug am Surfer. Web spam kann man hier melden...

puristische Ansicht OnlineEin mindestens genau so hilfreiches Online- Tool ist der "delorie Lynx Viewer". Lynx ist ein Textbrowser und zweckmäßiger Weise ermöglicht diese Webhilfe die Ansicht eines Onlineprojektes aus dem Blickwinkel eines Textbrowsers. Besonders komfortabel an der ganzen Geschichte ist die Möglichkeit, seine eigene Homepage mit der Sichtweise eines solch rudimentär ausgestatteten Browsers zu betrachten, ohne den durchaus nicht sehr einfachen Installationsprozess eines solchen erlernen zu müssen. Das ist der Hürden nicht genug, auch das Benutzen von Lynx ist nicht wirklich jedem gegeben der nicht mit MS- DOS (erschienen irgendwann im neunten Jahrzehnt des letzten Jahrhunderts) in der Muttermilch aufgewachsen ist... insofern ist "Lynks Viewer" ein wahrer Segen für jene, die ein barrierefreies webdesign anstreben....2004_03_17Seitenanfang

Eins, Zwei, Drei im Sauseschritt ...

...Ich weiß, mit dem Jahreszahlenmenü im Galeriebereich habe ich mir viel vorgenommen, aber ich werde mich jetzt mehr auf´s "Bildermachen" konzentrieren.
Hoppla, das erste Thema 2004 ist auch schon online. Die Bilder entstanden 1993 in Finnland. Die nächste Serie wird etwas aktueller, verprochen!2004_01_23Seitenanfang

Was lange währt wird gut?

...ewig offline und dann noch nicht mal neue Bilder? Das verkitschte Layout meiner Seite konnte ich einfach nicht mehr ertragen und hoffe, daß ich mit dem neuen Style den Nerv des Users treffe. Leider läuft die Seite noch nicht mit Netscape & Co., aber noch ist nicht aller Tage Abend, wie es so schön heißt! Demnächst gibt´s auch wieder neue Picz.2004_01_23Seitenanfang

Das Letzte... oder: Welchen Sinn macht ein Schuhkarton?

...oooh neeee! noch so eine private Homepage, das hält ja keiner aus! ...es muss funktionieren und es darf hübsch sein! ...es muss funktionieren und es darf Sinn haben! ...es muss funktionieren und es darf Inhalt haben... mit anderen Worten: man braucht keinen besonderen Anspruch erfüllen, um im Internet gesehen zu werden, dewegen lieber Besucher bist du hier!

...ganz innen drin ein Paar Schuhe; nicht mal ein kleiner Fuß hat jemals drin gesteckt... sie können nix warm halten und keiner kann sie sehen, denn erst einmal kommt ganz wuschiges, irgendwelches, seidenweiches Seidenpapier außen um die Schuhe. Dann legt sie die nette Verkäuferin in einen adretten Karton aus Kartonage. Damit die Rechnung und die Kreditkartenquittung nicht runterfallen kann, benötigt man noch eine Plastiktüte aus echtem Kunststoff zusätzlich (in den Geschäften, wo man einem was Gesundes verkauft, gibt´s statt dessen eine Papiertüte aus... rate mal! ...Finnland denn dort findet man den größten Papierhersteller Europas). Dann trage ich die Schuhe in dem Seidenpapier mit der Kartonage und der Kunststofftüte mit der Rechnung und der Kreditkartenquittung nach Hause, um sie dort anzuziehen (die Verkäuferin hatte sie freundlicherweise schon im Verkaufsladen imprägniert), das ist eben so. Warum versteckt man seine neuen Schuhe vor der Welt, wo sie doch eigentlich zum Tragen (aber an den Füssen) gemacht wurden? Wieso zum Teufel begeht man diese Perversität, die neuen Schuhe eingehüllt in eine undurchdringliche Schutzschicht aus schönem Müll kilometerweit zu schleppen, nur um sie verschlossen, im stillen Kämmerlein und verdeckt vor den Augen der Welt einzuweihen und damit im nächstbesten Moment zurück in die Einkaufsmeile zu flüchten?

Jetzt kommt der eigentliche Kasus Knacktus, wer bis hierher gescrollt hat, ist neugierig und wer behauptet, er ist von einer Suchmaschine direkt an diese Stelle gehüpft, der ist erstens ein Schwindelschwein oder (und) zweitens hat er was Unanständiges (wie z. B. Sex oder XXX) gesucht. In beiden Fällen gilt: selber Schuld!

Ähm, eine Frage hätte ich doch noch: Wer macht eigentlich ungeschriebene Gesetze und gesellschaftliche Regeln? Mist, im Prinzip sind das schon wieder zwei...2004_01_01Seitenanfang

COMEBACK!

Inzwischen ist etwas mehr vergangen als nur der Sommer, allerdings hat die lange Zeit der Rekonvaleszens auch Früchte getragen. In den ungezählten Musestunden (???) der vergangenen Monate hab ich die Seite voll fett umgebastelt. Auf den ersten Klick nicht zu sehen: jetzt läuft (fast) alles mit javascript (also immer schön aktiv lassen) das macht die Einbindung der Grafiken (die noch kommen werden) leichter. Die fatalen Auswirkungen meiner Scriptomanie kann man in den Bereichen "galerie" und "thumbs" entdecken.2003_11_12Seitenanfang

Summertime...

Das Projekt ist nicht tot, wohl aber etwas eingeschlafen. Keine Zeit für gar nix heißt die Devise. Ich fummle gerade an einem neuen Projekt, außerdem warte ich auf schlechtes Wetter, um hier weiterbasteln zu können ;o)2003_08_28Seitenanfang

Links...

...also ich meine links, im Menü habe ich eine neue Verknüpfung angelegt, wie (hoffentlich) jeder sehen kann, sind es "links". Wenn ich mal ganz, ganz dolle Zeit habe, streife ich wie ein einsamer Wolf durch´s Internet um Bildergalerien wie die meine zu besuchen. Und da gibt es ne Menge! Ich werde jetzt damit beginnen jene, welche mir am besten gefallen hier zu verlinken.2003_07_19Seitenanfang

Sorry...

...an alle Netscape, Opera oder "Anderebrowseruser" auf Grund meiner stümperhaften Kenntnisse in Java und HTML, sowie meiner begrenzten Freizeit wegen, bin ich nicht in der Lage alle Layouts auf die verschiedenen Browser abzustimmen. Ich weiss es zu schätzen, e-Mails zu bekommen, in denen ich auf die diesbezüglichen Bugs hingewiesen werde; allein die Zeit fehlt mir, tiefer einzudringen und alles glattzubügeln. Auch wenn ich so manchen damit vor den Nüschel stoße; getestet wurde nur mit:

MSIE6.0.2800.1106xpsp2.030516-0318
Updateversionen:; SP1; Q330994; Q818529;

Das nächste Thema wird etwas anstrengender für mich, es ist schwer, wenn man etwas richtig zu schätzen weiss, das Beste herauszusuchen -> allzumal alles irgendwie immer subjektiv ist, hm ?!2003_07_14Seitenanfang

Quickbar und PUCKI

Nun, der aufmerksame Besucher dieser Seite wird wohl feststellen, das etwas anders ist. Der Interessierte sieht´s auf den ersten Blick, ich hab die QUICKBAR gekickt und ´ne neue eingebastelt. Sollte jemand der Meinung sein, das jetzt was fehlt, möge er hier klicken. Bei mehr als 400 Klicks nehme ich das Ding wieder rein.
Diese Woche hatte ich das erste Mal mehr als 1500 (in Worten eintausendfünfhundert) Besucher auf meiner Seite!
Puckie ist das nächste Thema das online geht. Das eigentliche Schmankerl hab ich hier schon mal abgelegt.2003_07_08Seitenanfang

B-WRESTLING Runde Zwei !

Es ist vollbracht, die Bilder vom Badmintonturnier stehen zum Download bereit. Der Zugang zum Downloadarea erfordert den von mir versandten Username und das zugehörige Passwort. Länger als bis zum 30.06.2003 werde ich den Download nicht ermöglichen!2003_06_17Seitenanfang

B-WRESTLING

Nicht, daß sich an dieser Stelle jemand veralbert fühlt, der Titel für dieses Thema ist ernst gemeint. Diese Präsentation entstand während eines Badminton Freundschaftsturniers des TSV Bremervörde und der neunten Mannschaft des 1.BC Beuel im Juni 2003. Die Ablichtungen sind einfach nur die besten Bilder jener Session und dürfen keinesfalls als repräsentativer Querschnitt bezüglich der Spielstärke und Leistungsfähigkeit der dargestellten Spieler betrachtet werden. An dieser Stelle möchte ich mich bei beiden Teams für die gute Zusammenarbeit bedanken. Ich hoffe, daß ich die Gegner der 9.M.d.1.BCB weiterhin mit meinem Blitzgewitter in die Irre führen darf, hiermit gebe ich zu: "Ich bin Schuld, dass eine Mannschaft verloren hat!"2003_06_12Seitenanfang

Hier geht´s ja zu wie auf´m BAZAR!

So jetze, ich habe gerade die Bilderserie BAZAR geuppt, jetzt gibt es auf dieser Seite keinen Link mehr, der auf eine "under construction" Warteschleife führt. Dies sollte vor allem Marko L. aus B. S. freuen. Next picz coming soon...2003_06_08Seitenanfang

Online!

Soeben ist FÜNF TAGE SYLT ans Netz gegangen, die Ressourcen waren nicht allzu fett, also ist die Ausbeute entsprechend mager. Nichts desto trotz bleibt Sylt doch immer eine Reise wert!2003_06_06Seitenanfang

intelektuelle Knoten...

gegen den Knoten im HirnSicherlich ist es nicht wirklich hilfreich sich mit dem Gefühl, dumm wie ein Brot zu sein im Büro einzuschließen. Ab und an hilft diese Übung zur Entspannung von kognitiven Gehirnkrämpfen bei der rastlosen Suche nach Beistand, also endlosen Streifzügen auf der weltweit verknüpften Datenautobahn. Irgendwann, keusch und mädchenhaft wie ein Neugeborenes fällt einem dann das Gesuchte in den Schoß. In diesem Fall war´s der "Synomizer", welcher da erschien wie Phönix aus der Asche, um die Knoten im meinem Oberstübchen aufzulösen und mir stets und rechtschaffen hilft, von einem geistigen Spagat zum nächsten zu flitzen...

das online lexikonEine scheinbar schier unerschöpfliche, so wie wertvolle Informationsquelle im Netz, immer gern genutzt, und für mich das Nachschlagewerk Nummer Eins ist http://de.wikipedia.org/. Wenn man nicht weiß, was TOFU ist, oder das Interesse besteht herauszufinden warum "Murphys Gesetz" eigentlich "Finagles Gesetz" ist, oder aber (um schlußendlich den Stein der Weisen ins rollen zu bringen) der sehr geehrte Leser geneigt ist, zu versuchen, alles was er (der Leser) über Fotografie Lernen kann in sich aufzunehmen, dann ist die Wikipedia sicher das geeignetste und umfassende frei und kostenlos zugängliche (Lern-) Instrument im Netz. Mindestens genau so interessant wie das Lebenswerk von Ansel Adams, oder die "Liste bedeutender Fotografen", sind die zur Verfügung gestellten "exzellenten Bilder", deren Anspruch keineswegs künstelerischer Natur sein muß. Aber selbst dem Dokument kann man ab und an eine estetische Seite abgewinnen...2003_06_05Seitenanfang

FÜNF TAGE SYLT...

Bilderproduktion wurde wieder in Gang gesezt, das nächste in absehbarer Zeit zur Verfügung stehende Thema ist "FÜNF TAGE SYLT". Desweiteren arbeite ich an der Bild- Reportage eines Badminton Freundschaftsturniers. Die Filme habe ich bei einem Fotostudio zum Entwickeln abgegeben, wo man nicht mal wusste (puuuh!) daß ein KODAK ELITE CHROME ein Diafilm ist. Ich bin gespannt, was dabei raus kommt.2003_06_04Seitenanfang

Rumbasteleien...

...momentan ändert sich hier täglich was, nur nix an den Bildern; ja ich bekenne mich schuldig! Umbauarbeiten verzögern meine Bilderproduktion...2003_06_01Seitenanfang

Zu lange Ladezeiten?

...E-Mailanfragen zu den Ladezeien? Fette Picz fette Ladung! Ich glaube, ich habe hier einen Kompromiss gefunden, der ganz OK ist...

Die Qualität meiner Bilder sollte hier für sich sprechen, tut sie´s nicht, ist die ganze Seite für die Katz. Dies zieht es zwangsläufig nach sich, adäquat komprimierte Picz ins Netz zu stellen. Ich verstehe, daß dies für ISDN- oder Analoganschluss- user nervig ist, kann hier allerdings nur sagen: "SORRY"!2003_06_01Seitenanfang

News geht online!

...wie unschwer zu erkennen ist, ist die neue "news" Sektion heute online gegangen, ob sich das Ganze lohnt, wird sich zeigen. Zum Thema Aktualisierung der Seite: es wird wohl nicht wirklich sinnvoll sein, mehr als ein- oder zweimal monatlich hier vorbei zu schauen

...kleiner Homepageguide: man startet im Bereich THEMEN, wählt sich ein solches aus, entscheidet sich für GALERIE (Einzelbilder mit 500 Pixel max. Kantenlänge) oder THUMBS (je sechs Bilder mit 200 Pixel max. Kantenlänge) ...und ab geht er...

...mit der Quickbar navigiert man direkt zu seinem Lieblingsthema oder den Neueinträgen...2003_06_01Seitenanfang

rechtschreibumg Rechtschreibung...

Wer Rechtschreibfehler findet, der darf sie behalten!Seitenanfang